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SENDETERMIN Mi, 5.12.2018 | 14:15 Uhr | SWR Fernsehen

Folge 736 Baltisches Dieselgewitter

In der alten Eisenbahnzeit, die aus Sicht der Balten alles andere als gut war, funktionierte alles zentral: Aus Moskau kamen die Befehle – und weit weg von Moskau mussten die baltischen Eisenbahnen dafür sorgen, dass die Waren aus der riesigen Sowjetunion in die eisfreien Ostseehäfen transportiert wurden.

Das ist heute nicht völlig anders. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gründeten Lettland, Estland und Litauen ihre eigenen Eisenbahngesellschaften -

und die sind heute ebenso marode, wie es die Sowjetunion kurz vor ihrem Zusammenbruch war.

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Baltisches Dieselgewitter, Folge 736

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Doppelzugmaschinen 2TE10 im Norden von Riga

Doppelzugmaschinen 2TE10 im Norden von Riga

Lok-Depo Daugavpils
2M62 2 / TE10 / 2M62

Dieselmotoren im Depot von Daugavpils

Güterzug mit Lokomotive 2M62 bei RezekneLettland

Güterzug Lok 2TE10 zwischen Ventspils und Riga

2TE10 überquert den Fluß Rauna

Museumszug in Ventspils

Museumszug in Ventspils

Zilupe TEP70 und russische 2TE116

Mit einer ganz besonderen Ausnahme: Lettland hat zwar den Nachfolgestaaten der Sowjetunion nicht viel anderes zu bieten als seine geographische Lage und seinen Hafen Ventspils. Der ist aber das ganze Jahr über eisfrei und groß genug, um die Waren der GUS-Staaten in den Rest der Welt zu exportieren.


Die meisten Straßen sind überbrückt, die Bahnanlagen erneuert – und doch ist die Eisenbahnstrecke Ventspils-Riga-Daugavpils immer noch ein Ausflug in ein zurückliegendes Jahrhundert.