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SENDETERMIN So, 28.4.2019 | 0:55 Uhr | 3sat

Folge 664 Eine Reise in Japans grünes Herz

In unregelmäßiger Folge stellt Eisenbahn-Romantik die Bahnen Japans, die Landschaften und natürlich die Menschen vor. Dieses Mal geht die Reise von Tokio über 100 Kilometer Richtung Westen in die waldige Berg- und Seen-Region Hakone. Moderne Züge wie der "Romance Car" bringen zahlreiche Touristen aus dem In- und Ausland hierher zur Erholung, zur Kur oder einfach nur zur Sightseeing-Tour.

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Japans grünes Herz

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Photo-shooting vor dem Romance Car der Bahngesellschaft Odakyu Electric Railway im Tokyoter Bahnhof Shinjuku. Von hier geht es zu den Touristenattraktionen südwestlich von Tokyo.

Photo-shooting vor dem Romance Car der Bahngesellschaft Odakyu Electric Railway im Tokyoter Bahnhof Shinjuku. Von hier geht es zu den Touristenattraktionen südwestlich von Tokyo.

Mit dem Romance Car durch die Tokyoter Trabantenstädte: Glücklich, wer ganz vorne reservieren konnte.

In der Regionalbahn hat nur der Lokführer den Blick nach vorn.

Das Lalique-Museum in Sengokuhara gibt es seit 2005 …

… eine Schatzkammer des französischen Jugendstils und des Art Déco.

Ein Lalique- und Oldtimerliebhaber hat das Museum gegründet, auch die Kühlerfiguren seiner Bugattis sind Werke des Franzosen.

Das Prunkstück des Museums: ein Pullmanwagen der Compagnie International des Wagons Lits aus dem „Cote d’Azur Orient Express“ – in der Schweiz gekauft, in Holland verschifft und von der Hafenstadt Numazu per LKW in die Fuji-Berge gebracht. Innenausstattung: René Lalique.

Im Inneren des Pullmanwagens.

Teile des historischen Tokaido, der sogenannten „Ostmeerstrasse“, kann man sich in Hakone noch erwandern. Originalsteine aus der Edo-Zeit zeigen u.a. Etappenlängen an oder auch die Wegbeschaffenheit.

Die Leitzentrale von Hakone-Yumoto. Der alte Kurort ist Yumoto ist „Hauptbahnhof“ der Hakone Tozan Tetsudo, hier starten die Züge der Hakone „Berg-Eisenbahn“, der steilsten Bahn Japans.

Im Inneren des Romance Car VSE: für Aussehen und Technik erhielt er Preise. Service wird hier großgeschrieben.

Wie auch im Hakone Yamatoya Hotel. Mit dem Schuhwerk wird der Alltag abgelegt.

Schulkinder auf dem Weg nach Hause: Mit Hütchen: Grundschule; mit Zöpfchen die höhere Stufe Mittelschule.

Triebwagen der Regionalbahn auf der Strecke nach Gora. Der engen Kurven wegen benutzt man hier etwas kürzere Wagen als auf Flachbahnen.

Das Fujiya Hotel in Miyanoshita, Japans ältestes Hotel im „westlichen Stil“, ist eines der erstklassigen Unterkünfte...

... von denen aus man das Kratergebiet des erloschenen Hakone-Vulkans erkunden kann.

Schwefelquellen in der Caldera des einstigen Vulkans. Sie sorgen in den Kurorten ringsum für touristische Badefreuden.

Unser Hotel.

Westlicher Komfort mit asiatischem Charme.

Gesunde Speisen aus frischen Zutaten sind in Japan selbstverständlich.

Die Gerichte werden ausgestellt und beschrieben – auf Japanisch.

Manchmal muss man auch raten – oder probieren.

Elektro-Triebwagen der normalspurigen Bergbahn auf der Strecke Odawara – Yumoto.

Das allerletzte Stück auf und über den Berg Sounzan im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark bewältigt man mit einer Seilbahn.

Blick zum Fuji über den Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark.

Die Seilbahn endete im Norden des Ashi-Sees, weiter geht’s per Schiff. Über den See transportiert werden die touristischen Heerscharen von einer Flotte malerischer Piratenschiffe.

Viele Japaner nutzen die Hakone-Fahrt auch als Pilgerreise zu den Stätten des Shintoismus. Holztore, sogenannte Torrii, verweisen auf die Schreine diverser Gottheiten.

Das berühmte Hakone-Torii, Eingangstor zu einem Schrein aus dem 8. Jahrhundert.

Dieser Schrein im Wald bei Hakone-machi ist Kuzuryu geweiht, einem Seegott in Gestalt eines Drachen.

Er soll vor Naturkatastrophen schützen, vor Stürmen, vor See- und Erdbeben.

Die meisten Besucher kommen mit der Eisenbahn, im Land der aufgehenden Sonne eine wirkliche Alternative zum Auto. Besonders geschätzt wird das Naturparadies Hakone von Tokios Bevölkerung. Binnen kurzem kann man der Hektik der Hauptstadt entfliehen.