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Thema Bericht über Klaus-Dieter Degenhardt

Streichholzmodelle

Streichholzmodelle

Es fing damit an, dass Klaus-Dieter Degenhardt bei einer Kur 1961 einen Film über Freizeitbeschäftigungen sah, in dem unter anderem ein aus Streichhölzern gebautes Rathaus gezeigt wurde.

Ein Hobby, das ihn schon seit seiner Kindheit in Bann gezogen hat, hat er bereits: Er baut Modell-Eisenbahnen aus dem Metallbaukasten ...


Klaus-Dieter Degenhardt mit SWR Team

Klaus-Dieter Degenhardt mit SWR Team

Aber nach der Kur ist er fasziniert vom Baumaterial Holz, nicht etwa gewöhnliches Bastelbalsaholz, sondern Streichhölzer. Er kauft sich sein erstes Paket und baut für seine Märklin H0-Bahn eine 18 cm lange Kastenbrücke aus ca. 100 Streichhölzern. - Er köpft, sägt, schleift, schmirgelt, verklebt und verbiegt sie - rund 60.000 insgesamt. Und das Resultat grenzt an ein Wunder. Über die Jahre entstehen wahre Kunstwerke: vier Dampf-Lokomotiven und eine Diesel, filigran nachgebildet bis ins kleinste Detail.


Dreharbeiten

Dreharbeiten

Die größte ist 83 cm lang, Maßstab 1:32, zusammengesetzt aus 12.800 Zündhölzchen. Und das tollste ist: Die Loks lassen sich allesamt bewegen, auf den Nachbau ihrer Heusinger-Steuerung ist der Modellbauer besonders stolz.




Dreharbeiten

Dreharbeiten

Klaus-Dieter Degenhardt ist Familienvater mit zwei Kindern und von Beruf Meßtechniker.

Seit 1989 sitzt Klaus-Dieter Degenhardt im Rollstuhl, die Kraft in den Beinen hat ihn verlassen, im Lauf der Zeit leider auch die Beweglichkeit in seinen Fingern: Gezwungenermaßen ist er zu seiner ersten Leidenschaft zurückgekehrt, der Metallbaukasten hat ihn wieder.


Modelle

Modelle

Was uns bei unserem Besuch besonders beeindruckte, waren nicht nur die Schätze aus Metall und Holz, sondern auch die Begeisterung und Fröhlichkeit dieses Menschen Degenhardt, der mit seinem Schicksal nicht hadern mag.