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Filmischen Nachwuchs fördern Eigene Handschriften

Den ersten oder zweiten abendfüllenden Film zu erzählen und dabei die eigene Handschrift zu erkunden und weiterzuentwickeln, das ist die DNA der SWR Nachwuchsreihe Debüt im Dritten.

Die unter dieser Prämisse entstehenden Debütfilme sind naturgemäß ausgesprochen unterschiedlich; und da keine Themen vorgegeben werden, gibt es auch keine thematische Klammer, die eine Staffel zusammenbindet.

In diesem Jahr gehen die fünf Langfilme und die sechs Filme des Kurzfilmprogramms in ganz unterschiedliche Räume und Zeiten, von der Nachkriegsepoche bis in die nahe Zukunft, vom Drogenmilieu bis ins Kloster, es gibt faszinierend eingesetzte Farbigkeit und überzeitliches Schwarz-weiß, Coming-of-age und melancholische Komödie.

Das Verbindende zwischen den Filmen der diesjährigen Staffel ist – jenseits eines gewissen Bekenntnisses zum erzählenden Film – eher indirekt. Es besteht vor allem darin, wie Erwartungen weder bedient noch konterkariert, sondern überraschend und erhellend variiert werden.