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Debüt im Dritten 2016

Und morgen Mittag bin ich tot | von Frederik Steiner

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"Glück ist eine Frage der richtigen Perspektive" – diese Lebensmaxime gefällt der 22-jährigen Lea. 20 Liter Sauerstoff hat sie immer dabei, denn Lea (Liv Lisa Fries) leidet an fortgeschrittener Mukoviszidose und möchte den Zeitpunkt ihres Todes selbst bestimmen.

"Glück ist eine Frage der richtigen Perspektive" – diese Lebensmaxime gefällt der 22-jährigen Lea. 20 Liter Sauerstoff hat sie immer dabei, denn Lea (Liv Lisa Fries) leidet an fortgeschrittener Mukoviszidose und möchte den Zeitpunkt ihres Todes selbst bestimmen.

Nach langen Jahren des Leidens hat die junge Frau genug und beschließt, in die Schweiz zu fahren, um in einem Sterbehospiz ihrem Leben würdevoll ein Ende zu setzen. Lea (Liv Lisa Fries, 3.v.li.) hofft auf das Verständnis ihrer Familie. v.li. Leas Schwester Rita (Sophie Rogall), Mutter Hannah (Lena Stolze), Lea, Leas Ex-Lover Heiner (Johannes Zirner) und Leas Großmutter (Kerstin de Ahna).

An ihrem Geburtstag soll es so weit sein. Noch weiß niemand davon, aber Lea will unbedingt ihre Familie bei sich haben. Schwestern unter sich: Wenn es drauf ankommt, ist Rita (Sophie Rogall) für Lea (Liv Lisa Fries) da.

Auch wenn er Leas Verhalten ablehnt, kann sich ihr Ex-Freund und Arzt Heiner (Johannes Zirner) Lea (Liv Lisa Fries) nur schwer entziehen.

Leas Großmutter Maria (Kerstin de Ahna, li.) steht bedingungslos zu ihrer Enkelin.

Sterbehelferin Michaela Orff (Bibiana Beglau, re.) trägt schwer an der Verantwortung für eine so junge Patientin wie Lea.

In Zürich lernt Lea den vom Tod seiner Mutter traumatisierten Moritz (Max Hegewald) kennen.

Zwischen Lea und dem merkwürdigen, eigenwilligen Moritz entwickelt sich eine zarte Freundschaft.

Die Krankheit ist brutal und tückisch: Vor lauter Atemnot kann Lea nicht schlafen.

"Die Kamera bzw. die erzählerischen Mittel sollten eher im Hintergrund stehen und sich in den Dienst der Geschichte und der Figuren stellen...wir haben die Kamera stets als so etwas wie Leas besten Freund empfunden, der sie behutsam begleitet, ihr manchmal auch sehr naherückt, sie aber niemals bloßstellt. Das sieht man finde ich besonders anschaulich in einigen sehr intimen Momenten gegen Ende des Films, in denen die Kamera ganz mit Lea allein ist und wir als Zuschauer wie selbstverständlich, wie von Lea ins Vertrauen genommen, Zeuge ihrer Todesangst werden." (Regisseur Frederik Steiner über seinen Film)

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