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SENDETERMIN Do, 29.11.2018 | 12:15 Uhr | Das Erste

Welches schneidet am besten ab? Steakmesser im Praxistest

Ein Steakmesser sollte völlig mühelos Fleisch schneiden. Doch in unserem Praxistest schnitt nicht jedes Steakmesser gut ab.


  • WMF, Grand Gourmet, ca. 75 Euro
  • Fissler, Perfection, ca. 75 Euro
  • Zwilling, Pro Cornelia Poletto, ca. 70 Euro
  • Wüsthof, Culinar, ca. 69 Euro

Die Tester

Maximilian Lorenz, Sternekoch und Besitzer des Restaurants „maximilian lorenz“

André Karpinski, Chef der Cateringfirma „Kaiserschote“

Maja Wersuhn, Hobbyköchin und Steak-Fan

Die Testergebnisse

Grand Gourmet von WMF

Dieses komplett aus Edelstahl gefertigte Messer kommt groß und wuchtig daher. Sternekoch Maximilian Lorenz liegt es zu schwer in der Hand. Caterer André Karpinski sieht durchaus einen Vorteil im Gewicht: „Es hilft einem dabei das Fleisch zu schneiden durch die Schwerkraft“. Von der Schärfe des Messers sind alle Tester begeistert. Auch dünne Fleischscheiben gelingen mühelos.

Perfection von Fissler

Das „Designmesser mit gedrehtem Erl“ gefällt dem Kaiserschoten-Chef rein optisch sehr gut. Doch der Griff ist viel zu kurz, beklagt sich Hobbyköchin Maja Wersuhn. „Meine Hand ist größer als das Messer – das sollte nicht sein“, ergänzt Sternekoch Maximilian Lorenz. Zudem sei das Messer zu leicht, erklärt die Hobbyköchin. „Man braucht wesentlich mehr Kraft“, erkennt Maximilian Lorenz beim Schneiden des Fleisches. Auch der „dünne Schnitt“ klappt nur mit Mühen.

Pro Cornelia Poletto von Zwilling

Den genietete Holzgriff finden alle Tester gut. „Holz ist rustikal, das passt zu Steaks“, meint Hobbyköchin Maja Wersuhn. Zudem liege das Messer gut in der Hand und sei lang genug. „Die Klinge ist gearbeitet wie ein Ausbeiner“, beschreibt Sternekoch Maximilian Lorenz. Ein T-Bone-Steak könne man so perfekt auslösen. Beim Schneiden überzeuge das Messer auf ganzer Linie. „Es ist rasiermesserscharf“, lobt der Sternekoch.

Culinar von Wüsthof

Bei diesem Messer aus Edelstahl liegt das Gewicht wieder auf dem Griff. Die dünne, langgezogene Spitze sei ideal für das Auslösen von Fettaugen geeignet, erkennt Sternekoch Maximilian Lorenz. Allerdings sei das Messer nicht richtig scharf, bemängelt Hobbyköchin Maja Wersuhn. Beim Schneiden einer dünnen Fleischscheibe „komme ich gar nicht durch die Röstaromen durch und da mache ich mir eigentlich schon das Fleisch kaputt“, verzweifelt Wersuhn.

Der Testsieger

Mit den Stimmen der Koch-Profis siegt das Steakmesser von Zwilling. „Es hat eine schlanke Klinge, die wie Butter durch das Fleisch gleitet“, erklärt Caterer André Karpinski. Ein weiterer Vorteil sei der ergonomische Griff aus Holz, der Wärme ausstrahle. Für Hobbyköchin Maja Wersuhn liegt das Steakmesser von WMF vorne. Es liege gut in der Hand und sei scharf, fasst sie zusammen.