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SENDETERMIN Fr, 30.11.2018 | 12:15 Uhr | Das Erste

Weniger ist mehr Aufräumen und Ordung halten - So schaffen Sie's!

Wovon kann man sich getrost trennen und was soll bleiben?

Unsere Vorschläge:

Schluss damit, Dinge für eventuelle Gelegenheiten - die meist niemals kommen - aufzuheben.
Schluss damit, Dinge nur von rechts nach links zu hängen, um sich dann doch nicht zu trennen.
Schluss damit, immer neue Anschaffungen zu machen, die man nicht wirklich braucht.

Doch das schafft man nicht von heute auf morgen. Das braucht System und Dinsziplin und zwar fortlaufend, sonst beginnt alles von vorne.

Bekannte Methoden:

  1. Das KonMari Prinzip (Radikal & Strukturiert)Grob gesagt: Hier behalten wir nur die Dinge, die uns glücklich machen. Beid en Dingen, die wir weggeben, bedanken wir uns vorher höflich - dann soll der Abschied leichter fallen.
  2. 3-Kisten-Methode (Schnell & Spontan) Was geht, was bleibt vielleicht und was muss weg.
    Hier gibt es verschiedene Varianten mit mehr Kisten (z.B. was kann eingemottet werden, um zu sehen, ob man es vermisst, was muss repariert werden, was kann verschenkt werden, Müll).

In der Praxis heißt das:

Gehen Sie Schritt für Schritt vor, denn niemand räumt ein ganzes Haus an einem Tag auf. Lieber Stück für Stück sich eine Schublade, ein Fach, eine Ecker vornehmen.
Finden Sie den Anfang: Womit soll es losgehen? Z.B.mit einer Ecke an, die Sie nervt (z.B. Kleiderschrank, Küchenschrank)?
Stellen Sie sich die Uhr: Schätzen Sie, wie lange Sie für eine Ecke brauchen - und los geht's. So arbeiten Sie fokussierter und verzetteln sich nicht.
Gehen Sie strukturiert vor:

  1. Ausräumen - alles muss erst einmal raus
  2. Aussortieren - was kann weg
  3. Neu sortieren - sinnvoll einräumen, was übrig ist

Danach:
Bleiben Sie dran und verfallen Sie nicht in alte Hamster-Muster! Z.B. durch einen festen Ordnungs-Tag! Oder auch feste 15 Ordnungs-Minuten pro Tag.
Überfordern Sie sich nicht, Entrümpeln ist ein langwieriger Prozess, keine Wochenendaufgabe!!

Beispiele:

  • Für den Kleiderschrank: 30 Bügel reinhängen - mehr werden nicht gefüllt!
  • Leben nach dem "Eins kommt-eins geht-Prinzip" - neue Dinge ja, aber immer nur, wenn klar ist, was dafür verschwinden muss.
  • Für den Schreibtisch gilt: Nicht mehr als 3 Projekte dort stapel. Alles andere kommt in Odner oder weg!
  • Vorsicht Flächen: Sie verlocken uns dazu, Dinge dort abzulegen - also Regalbretter, Fenstersimse, Sofatische. Versuchen Sie diese leer zu halten!
  • Kontrollieren Sie auch den Keller, damit sich dort nichts über Jahre verstecken kann!

Fazit:

  • Unterm Strich sind die Methoden immer ähnlich, denn es geht immer darum:
  • überflüssige Dinge auszusortieren,
  • Dinge, die bleiben, neu zu sortieren,
  • Das Prinzip regelmäßig anwenden, damit alles auch schön ordentlich bleibt

Zum Blog von Fräulein Ordnung:
www.fraeulein-ordnung.de

Buchtipps:

Denise Colquhoun (Fräulein Ordnung):
Besser Aufräumen, freier leben. Minimalismus für die Wohnung. Tipps - Anleitungen - Checklisten.
Christian Verlag, 2018. 19,99 Euro.

Marie Kondo:
Das große Magic-Cleaning-Buch: Über das Glück des Aufräumens.
rororo, März, 2018. 15,- Euro.

Toni Hammersley:
Platz schaffen: Wie Sie Ihr Zuhause optimal organisieren.
mgv, 2017. 24,99 Euro.

Denise Colquhoun:
Mein kleines Ordnungbuch. Für ein schönes Zuhause und mehr Zufriedenheit.
steffen verlag, 2017. 12,95 Euro.

Lina Jachmann:
Der Guide für einen minimalistischen Lebensstil.
Knesebeck, 2017. 24,95 Euro.

aus der Sendung vom

Fr, 30.11.2018 | 12:15 Uhr

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