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SENDETERMIN Do, 14.11.2019 | 12:15 Uhr | Das Erste

So starten Sie gut in den Tag 5 Tipps zum Frühstück

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit, so hieß es zumindest lange. Mittlerweile sind sich die Wissenschaftler nicht mehr so ganz einig. Der Grund: Wir essen generell schon recht viel und bewegen uns weniger, deshalb ist ein hoher Energiebedarf am Morgen gar nicht unbedingt nötig. Was hilft uns also beim Start in den Tag? Und was eher nicht?

1. Energiereserven füllen, aber nicht überfüllen

Mit der Mahlzeit am Morgen füllt der Körper die Kohlenhydratspeicher in der Leber und den Muskeln auf. So sind wir geistig und körperlich zu Höchstleistungen fähig.
Wichtig ist, dass sowohl die Menge, als auch die Zutaten des Frühstücks und unsere Bedürfnisse angepasst sind.

Wer sich z.B. eher weniger bewegt und bereits zum Abendessen gut zugeschlagen hat, dem reichen die Energiereserven auch noch am nächsten Morgen aus. Für Sportler und körperlich arbeitende Menschen dagegen ist ein Frühstück mit komplexen Kohlenhydraten und vielen Nährstoffen wichtig.

2. Snacken vermeiden!

Snacks für zwischendurch sollten vermieden werden. Denn wer ständig isst, gönnt dem Körper keine Pause. Zur Regeneration braucht der Körper mindestens drei Stunden ohne Mahlzeit.

3. Die Menge macht's

Das Frühstück sollte durchschnittlich auf maximal 500 kcal beschränkt sein und ca. ein Viertel des Gesamttagesbedarfs einnehmen. Das wäre zum Beispiel ein Vollkornbrot mit Käse und einer Handvoll Cocktailtomaten, dazu ein Joghurt oder Quark mit einer Frucht und 2 Tassen Kaffee mit Milch. Oder ein selbstgemachtes Getreidemüsli mit frischen Früchten und ein paar Nussfrüchten. Und wichtig: Wasser trinken nicht vergessen!

4. Gut zum Frühstück

Ein gutes Frühstück sollte aus drei Elementen bestehen: Vollkorngetreideprodukte, Obst & Gemüse sowie Milchprodukte. Ideal als Grundlage sind z.B. Müsli aus verschiedenen Getreideflocken oder ein Vollkornbrot. So hat man schonmal mit Ballaststoffen, Mineralien und wichtigen B-Vitaminen vorgelegt. Als Ergänzung liefern Käse und anderen Milchprodukte wie Joghurt, Quark oder Frischkäse hochwertiges Protein, Vitamine und Calcium.

Der Fruchtanteil, wie Birnen, Äpfel, Beeren und die Gemüsezutat wie Tomaten, Gurken, Möhren o.a. liefern uns noch Vitamin C, sekundäre Pflanzenstoffe und ergänzend Ballaststoffe. Der Kaffee oder Tee macht wach und liefert Vitamin-Vorstufen, sekundäre Pflanzenstoffe, aber eben auch Wasser.

5. Schlecht zum Frühstück

Zuckerreiche Produkte, sowie Ballaststoffarme Lebensmittel, Fertigbrei, Süßigkeiten, Weißbrot oder Toast mit Schokocreme. Kurzum: Alles was süß und fett ist.

Im Studio: Dr. Stephan Lück, Ernährungswissenschaftler

aus der Sendung vom

Do, 14.11.2019 | 12:15 Uhr

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