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SENDETERMIN Do, 15.11.2018 | 12:15 Uhr | Das Erste

Praxistest Pfeffermühlen

Was wäre ein Steak ohne frisch gemahlenen Pfeffer? Ob grob oder fein - die Pfeffermühle ist für den Aroma-Kick zuständig. Doch nicht jede Mühle erledigt das einwandfrei, wie unser Praxistest zeigt.

  • Peugeot, Bali, ca. 31 Euro
  • Cole & Mason, King Pepper, ca. 45 Euro
  • Chef'n, PepperBall, ca. 21 Euro
  • Ad Hoc, Schubecks Pfeffermühle, ca. 25 Euro 

Die Tester

Nico Gaude, Ex-Gourmetkoch und heute Verkaufsleiter beim „Frischeparadies“ Spezialmarkt für Feinkost.

Anja Krips, Besitzerin des Feinkostgeschäfts „Le Bouffon“

Sanja Z., leidenschaftliche Hobbyköchin

Die Testergebnisse

Bali von Peugeot

Bei dieser eher kleinen Mühle überzeugt unsere Tester das Peugeot-Mahlwerk aus Stahl vollends. Sowohl in den Stufen „Fein“, „Mittel“ und „Grob“ komme der Pfeffer in gewünschter Stärke heraus. Zudem seien die „Pfefferkörner-Strukturen in jeder Mahlstufe sehr gleichmäßig“, lobt Ex-Gourmetkoch Nico Gaude.

King Pepper von Cole & Mason

Die “wohl längste Pfeffermühle der Welt” kommt in Form eines Baseballschlägers daher. Was sich schon beim Auffüllen als eher unpraktisch erweist. Zudem bemängelt Ex-Gourmetkoch Nico Gaude die Kunststoffeinfassung des Stahlmahlwerkes. Es könne sich der Geschmack des Kunststoffes auf den Pfeffer übertragen, kritisiert er. Schon beim feinsten Mahlgrad zeige sich: Diese Mühle ist für groben Pfeffer gedacht. „Grob, mittel und fein – so einen richtigen Unterschied sehe ich da nicht“, erklärt Ex-Gourmetkoch Gaude. Zudem sei der Pfeffer nicht gleichmäßig gemahlen worden, beschwert sich Hobbyköchin Sanja.

PepperBall von Chef'n

Diese Pfeffermühle kann durch Drücken von einer Hand bedient werden. Durch das durchsichtige Acrylgehäuse komme jedoch „richtig viel Licht an den Pfeffer. Das raubt dem Pfeffer das Aroma, das ist nicht gut“, zeigt Ex-Gourmetkoch Nico Gaude einen großen Nachteil des PepperBalls auf. Doch der Ball zeige noch weitere Schwächen: Es komme nur wenig Pfeffer heraus, der zudem ungleichmäßig gekörnt sei. Auch die verschiedenen Mahlstufen überzeugen unsere Tester nicht. „Für mich ist das eher ein Handtrainer, aber keine Pfeffermühle“, fasst Hobbyköchin Sanja zusammen.

Schubecks Pfeffermühle von Ad Hoc

Auch diese Pfeffermühle lässt wieder Licht an den Pfeffer, bemängelt Ex-Gourmetkoch Nico Gaude. Hobbyköchin Sanja freut sich aber über einen „Krümelschutz“, kein Pfeffer gelangt auf das Tischtuch. Das Keramikmahlwerk überzeuge durch ein gleichmäßiges Mahlbild. Allerdings mahlt die Mühle unseren Profis den Pfeffer nicht fein genug.

Das Testergebnis

Mit den Stimmen von Ex-Gourmetkoch Nico Gaude und Feinkostverkäuferin Anja Krips gewinnt die Pfeffermühle Bali von Peugeot. „Sie hat das beste Mahlergebnis. So feinen Pfeffer hat keine andere gemahlen und man erkennt die guten Unterschiede zwischen den verschiedenen Mahlgraden“ erläutert der Ex-Gourmetkoch das Urteil. Für Hobbyköchin Sanja liegt die Mühle von Adhoc vorne. Sie sehe toll aus, liege super in der Hand und mahle perfekt, fasst sie zusammen.

aus der Sendung vom

Do, 15.11.2018 | 12:15 Uhr

Das Erste