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SENDETERMIN Mo, 17.6.2019 | 12:15 Uhr | Das Erste

Plastik in der Küche vermeiden Mit diesen 5 Tipps geht’s ganz leicht

Vom Schneebesen bis zur Frischhaltefolie – Plastik ist in der Küche kaum mehr wegzudenken. Doch es gibt auch einige Alternativen… nur, taugen die auch was?

Tipp 1: Bio-Wachstücher

Bio-Wachstücher sind eine gute Alternative zur Frischhaltefolie und wahre Allrounder. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich und eignen sich besonders gut zum Einwickeln von Gemüse (z.B. Spargel) und Brot. Auch Töpfe und Schüsseln lassen sich prima damit abdecken. In der Regel bestehen Sie aus einer Mischung mit Jojobaöl. Das Tuch kann kalt gesäubert und so zigfach wiederverwendet werden. Die Körperwärme der Hände macht es weich und biegsam.

Tipp 2: Glas und Keramik

Zum Abdecken und Aufbewahren von Speiseresten eignen sich besonders gut Schüsseln aus Glas oder Keramik. Die Materialien haben den Vorteil, dass es sie auch in ofenfesten Varianten gibt. Reste können so ganz einfach wieder aufgewärmt werden.

Tipp 3: Holz, Edelstahl und Emaille

Bei Küchenutensilien vom Schneidebrett bis zum Pfannenwender hat man schon früher auf andere Materialien gesetzt: Zitruspressen und Dosen für das Pausenbrot gibt es aus langlebigem Edelstahl. Siebe und Schaumkellen aus Emaille sehen hübsch aus und sind deshalb gerade beliebt. Vorsicht nur bei Holz – das Material ist als Schneidebrett und Kochlöffel topp, gehört aber nicht in die Spülmaschine. Nach dem Abwaschen gut auf der Heizung oder in der Sonne trocknen lassen, damit sich keine Keime im Holz halten können.

Tipp 4: Schraubgläser

Sie eignen sich besonders als Gewürzbehälter. Dickwandige Marmeladengläser mit einer großen Öffnung können auch zum Einfrieren verwendet werden. Flüssige oder halbflüssige Lebensmittel einfach einfüllen und nach oben etwa ein Viertel Platz lassen. Da sich gefrorene Flüssigkeiten ausdehnen, platzt so das Glas nicht. Obst, Beeren oder Gemüse können höher befüllt werden, weil die Zwischenräume genug Raum bieten.

Tipp 5: Bio-Müllbeutel aus Papier

Vorsicht bei Bio-Müllbeuteln aus Plastik! Sie werden in Kompostieranlagen aussortiert, weil sie nicht von normalen Plastiktüten zu unterscheiden sind. Außerdem verrotten sie nicht ausreichend schnell und gefährden deshalb die Qualität des Komposts. Laut Bundesumweltamt haben biologisch abbaubare Kunststoffe zudem keine bessere Gesamtökobilanz als herkömmliches Plastik, kosten aber mehr.