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Eine Scheibe Brot auf einem Teller mit Schokoaufstrich und einem Messer daneben.

SENDETERMIN Mi, 7.4.2021 | 12:15 Uhr | Das Erste

Nuss-Nougat-Creme Wie gesund ist der beliebte Brotaufstrich?

Nuss-Nougat-Creme ist nicht nur bei Kindern beliebt - auch Erwachsene lieben den Brotaufstrich. Doch wieviel Nuss steckt da eigentlich drin? Welche Produkte sind besser als andere? Wir haben es getestet!

Was steckt drin?

Wer damit sein Frühstück beginnt, hat in der Regel bereits seine Tagesmenge an Zucker gedeckt. Ganz verzichten muss man auf den Brotaufstrich trotzdem nicht - hin und wieder ist das völlig ok. Man sollte sich allerdings dessen bewusst sein, dass es sehr reichhaltig und daher eher eine Süßigkeit als ein Brotaufstrich ist.

Wie hoch ist der Nussanteil?

Nüsse sind gesund, und da es sich um eine NUSS-Nougat-Creme handelt, sollte auch reichlich davon enthalten sein. Haselnüsse liefern viele Mineralstoffe, vor allem Magnesium, Kalzium und Eisen. Darüber hinaus Ballaststoffe, Proteine, B-Vitamine und Vitamin E. Das Fett der Haselnuss ist sehr hochwertig und beeinflusst - in Maßen - den Fettstoffwechsel positiv und beugt damit auch Herz-Kreislaufproblemen vor. Wenn an den Produkten gespart wird ist meist der Nussanteil niedrig und gleichzeitig der Fett- und/oder Zuckeranteil höher.

Achtung: Palmöl!

Palmöl wird in der Industrie gerne verwendet, weil es sich um einen billigen Rohstoff handelt und es für die beliebte cremige Konsistenz sorgt. Da Palmöl und auch Kokosöl beim Anbau zu einem Verlust von Regenwäldern beitragen, wäre es wesentlich besser, heimisch angebautes Fett wie Raps- oder Sonnenblumenöl einzusetzen. Gesund und nachhaltig wäre auch der Einsatz von Kakaobutter. Da Palmöl in der Zutatenliste angegeben werden muss, lohnt sich hier ein Blick auf das Etikett.

Einfach selbst machen!

Nuss-Nougat-Creme selbst zu machen ist gar nicht so schwer. Der Vorteil ist hierbei, dass man seinen Nussanteil selbst bestimmen kann. Wer von Ostern noch Osterhasen übrig hat, kann bei dieser Gelegenheit auch die Schokohasen mitverarbeiten.

Experte im Studio: Dr. Stephan Lück, Ernährungswissenschaftler