Bitte warten...

SENDETERMIN Do, 15.11.2018 | 13:15 Uhr | Das Erste

Microgreens Frisches Grün von der Fensterbank

Draußen wächst nicht mehr so viel, daher zeigen wir, wie man schnell und günstig gesundes Grünzeug in der Wohnung ziehen kann.

Warum sind Microgreens so toll?

Sie machen wesentlich weniger Arbeit als Sprossen. Diese müssen mindestens zweimal am Tag mit Wasser durchgespült werden und alles muss extrem sauber und hygienisch zugehen, sonst hat man schnell eine Schimmelzucht anstatt Sprossenglück. Die Microgreens dagegen kommen auf eine dünne Erdschicht, 0,5 cm reichen völlig aus, oder gar nur auf ein Vlies oder ein Küchentuch.

Dadurch, dass sie nach nur wenigen Tagen geerntet werden ist Erde eigentlich nicht nötig, da sie keinerlei Nährstoffe in dieser kurzen Anbau-Periode brauchen. Es braucht dafür auch kein spezielle Gefäß. Ein Teller, eine ausgediente Plastikschale oder andere flache Behälter reichen den Mini-Grünlingen aus. Einmal angießen, eine Klarsichtfolie darüber und schon fängt es an zu sprießen. Wer es also unkompliziert mag ist bei Micorgreens genau richtig.

Welches Saatgut braucht man dafür?

Spezielles Saatgut ist nicht notwendig. Wer im seinem Saatgut-Schrank eh schon Erbsen, Brokkoli oder Leinsamen hat, der kann damit sofort starten.

Was anstellen mit Microgreens?

Natürlich zum kochen verwenden! Wobei, wirklich gekocht muss gar nicht unbedingt werden, denn plötzlich bekommt ein Schwarzbrot einen ganz neuen Genussfaktor, wenn zum Beispiel die leicht scharfen Senf-Blätter darauf liegen. Oder doch ein Burger auf knackigen Grünspitzen gebettet? In Salaten dürfen sie auf keinen Fall fehlen und wer gerne für Freunde kocht kann mit den Microgreens auf dem Teller gleich für Sterne-Restaurant-Feeling sorgen. Und wer weiß, ob da nicht der ein oder andere gleich auch zum Mikro-Gärtern wird!

aus der Sendung vom

Do, 15.11.2018 | 13:15 Uhr

Das Erste

Mehr zum Thema im WWW: