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SENDETERMIN Fr, 4.10.2019 | 12:15 Uhr | Das Erste

KfW-Förderung Energie einsparen bringt bares Geld

Alte Heizkessel arbeiten meist ineffizient, belasten das Klima und verursachen unnötige Kosten. Ist die Heizungsanlage älter als 20 Jahre empfiehlt sich der Austausch. Für Kessel, die älter sind als 30 Jahre, besteht häufig eine Tausch-Pflicht, erklärt Alrun Jappe von Finanztest.

Lassen Sie sich ausführlich beraten, auch um etwaige Fehlinvestitionen zu vermeiden.

Erster Schritt: Bitten Sie während der Heizperiode einen Fachmann die Kesselleistung zu berechnen. Die Energieberater der Verbraucherzentrale bieten einen Heizcheck für 30 Euro an.

Darlehen und Kredite lassen sich oft auch kombinieren

Die staatliche KfW-Bank und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unterstützen finanziell – mit einem Kredit oder Zuschuss – den Umstieg auf moderne Heizanlagen. Zahlreiche Bundesländer und Kommunen stellen für die Modernisierung der Heizung Fördergelder zur Verfügung. Manche Länder geben dafür sogar zinsfreie Darlehen. Diese lassen sich oft mit KfW-Krediten kombinieren. Selbst Energieversorger vergeben örtlich Prämien in Höhe von einigen Hundert Euro für die Umrüstung. Je größer die Energieersparnis, desto mehr Geld gibt es.

Niemals ohne Plan sanieren

Egal, ob Komplettsanierung oder Heizungstausch, am Anfang einer Modernisierung sollte ein Gesamtkonzept stehen. Lassen Sie sich von Verbraucherzentralen, Energiesparberatern und ihrem Schornsteinfeger beraten. Viele Maßnahmen haben Einfluss aufeinander. So macht es Sinn nicht nur die Heizung zu tauschen. Gleichzeitig ist es wichtig die Dämmung des Daches und der Wände zu überprüfen sowie den Isolierwert der Fenster.

Bei geschickter Planung lässt sich selbst aus einem alten Haus ein Effizienzhaus 55 mit allen finanziellen Vorteilen gewinnen. Für zahlreiche Anträge auf Zuschuss oder Kredit ist die Beratung durch zertifizierte Energieberater Voraussetzung.