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Bio-Tonnen

SENDETERMIN Mi, 10.7.2019 | 12:15 Uhr | Das Erste

Kampf dem Gestank 5 Tipps für eine saubere Biotonne

Je höher die Temperaturen steigen, desto unangenehmer riecht die Biomüll-Tonne. Mit ein paar einfachen Tricks lässt sie sich aber auch im Sommer sauber halten - und die üblen Gerüche halten sich in Grenzen.

Tipp 1: Feuchtigkeit vermeiden

Je trockener der Biomüll, desto weniger Probleme wird er bereiten. Legen Sie auf dem Boden der Tonne Zeitungspapier, eine Komposttüte oder Strauchschnitt aus. Dadurch wird die Feuchtigkeit der Lebensmittel aufgesaugt und Abfälle bleiben nicht am Boden des Mülleimers kleben.

Tipp 2: Gerüche eindämmen

Küchenabfälle wie Kartoffelschalen oder Kaffeesatz können einen unangenehmen Geruch verbreiten. Um Geruchsbelästigungen zu vermeiden, wickeln Sie die Küchenabfälle vor dem Wegwerfen in Zeitungspapier ein. So wird dem Abfall Feuchtigkeit entzogen und der Geruch eingedämmt.

Tipp 3: Regelmäßig leeren

Bei normalen Temperaturen reicht es, den Küchenmüll alle zwei bis drei Tage in die größere Biotonne zu werfen. Im Hochsommer sollte er täglich geleert und gereinigt werden.

Säubern Sie die Biotonne nach jeder Entleerung mit klarem Wasser und lassen Sie diese vor der nächsten Nutzung gut trocknen.

Tipp 4: Schattig platzieren

Im Sommer beschleunigen Wärme und Feuchtigkeit den Zersetzungsprozess. Es können sich Maden, Fliegen oder sogar Schimmelpilze entwickeln. Achten Sie deshalb auf einen möglichst kühlen, trockenen und schattigen Standort für Ihre Biotonne.

Zusätzlich sollten sowohl der Bio-Küchenmüll, als auch die Biotonne immer geschlossen sein.

Tipp 5: Richtig trennen

Über die Biotonne darf ausschließlich biologisch abbaubarer Müll entsorgt werden. Das sind Abfälle aus Haushalt und Garten, die von Mikroorganismen, Lebewesen und Enzymen abgebaut werden können.

Das darf rein:

  • Gemüse- und Obstabfälle
  • Eierschalen
  • Milchproduktreste
  • Gartenabfälle und Schnittblumen
  • Kleine Mengen an Laub, Baum- und Grünschnitt
  • Kleine Mengen an Federn, Holz und Stroh
  • Zeitungspapier, Küchenkrepp, Kartons

Das darf nicht rein:

  • Gekochte oder verschimmelte Speisereste
  • Tierkot
  • Plastiktüten
  • Zigarettenkippen und Asche
  • Wattestäbchen, Windeln, Hygieneartikel
  • Flüssigkeiten

Umstrittene Kunststoff-Bio-Müllbeutel

Vorsicht! Hersteller werben mit "Bio"-Plastiktüten, die kompostierbar seien oder sich schnell biologisch abbauen.

Genau wie normale Plastiktüten werden sie aber meist als Störstoff entfernt. Sie landen samt Inhalt in der Verbrennung, weil sie sich an der Verwertungsanlage nicht mehr von normalen Plastiktüten unterscheiden lassen. Außerdem zersetzen sie sich nicht ausreichend schnell und gefährden deshalb die Qualität des Komposts.

Deswegen: Am besten Biomüll ohne Tüte, mit Papiertüten oder etwas Zeitung sammeln.

aus der Sendung vom

Mi, 10.7.2019 | 12:15 Uhr

Das Erste

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