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SENDETERMIN Mi, 29.1.2020 | 12:16 Uhr | Das Erste

Heizen und lüften 8 Tipps für ein gutes Raumklima im Winter

Gerade im Winter können wir nicht stundenlang die Fenster aufmachen, um überschüssige Feuchtigkeit loszuwerden. Wir erklären, wie Sie richtig heizen und lüften, damit ein angenehmes Raumklima herrscht und kein Schimmel entsteht.

1. Stoßlüften für einen schnellen Luftaustausch

Pauschale Empfehlungen, wie oft man lüften sollte sind allerdings schwierig. Es hängt davon ab, wieviel Feuchte ich produziere, wie gut das Gebäude gedämmt ist und wie kalt es draußen ist.

Für frische Luft sollte man mindestens 3x am Tag, ca. 10-15 min im Schnitt lüften - im Winter kürzer und in den Übergangszeiten länger. Je wärmer es draußen ist, umso länger dauert ein kompletter Luftaustausch.

Empfehlung: Kontrollieren Sie immer mit dem Hygrometer. Jetzt im Winter ist eine Luftfeuchtigkeit von ca. 30-40 % im Raum gut. Je kälter es draußen ist, umso trockener sollte die Luft drinnen sein.

2. Beim Stoßlüften: Heizung aus

Es kann sich lohnen, je nach Dauer auch mal den Heizkörper auszuschalten.


3. Querlüften ist super

Gegenüberliegende Fenster oder Zimmer bei offenen Türen lüften, dann geht der Luftaustausch schneller.

4. Kippen ist erlaubt

Wenn nach dem Duschen oder Kochen das Stoßlüften nicht ausreicht, kann man anschließend eine gewisse Zeit das Fenster auf Kipp stellen.

Auch in Wandoberflächen, Möbeln, Bettwäsche und Handtüchern im Bad ist ein Teil der Feuchtigkeit gespeichert, die erst nach und nach abgegeben wird. Hier hilft eine Kombination von Stoßlüftung und kontrollierter Kipplüftung, die Wohnung dauerhaft trocken zu halten.

Das bedeutet aber nicht, dass die Fenster 24 Stunden am Tag gekippt werden sollten! Der Blick auf den Hygrometer entscheidet über die Lüftungsdauer.

5. Beim Kipplüften: Heizung auf kleiner Stufe anlassen

Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, die dann nach außen transportiert werden kann.

6. Im Winter auch bei Regen lüften

Kalte Luft ist auch bei Regen trockener als warme.

7. Das Thermostat im Auge behalten

Beim Thermostat bedeuten die Ziffern bestimmte Temperaturen, z.B. 3 sind ca. 20 Grad, also eine gute Raumtemperatur. Stellt man es auf 5 dann sind die Ventile dauerhaft auf. Das kann teuer werden.


8. Räume nicht unter 16 Grad auskühlen lassen

Wenn es im Raum trocken genug ist – zum Beispiel bei längerer Abwesenheit etwa im Winterurlaub - kann es auch mal kälter sein. Aber der Frostschutz sollte immer gewährleistet sein.