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Sektflaschen

SENDETERMIN Do, 20.12.2018 | 12:15 Uhr | Das Erste

Geschmacksprobe Welcher Sekt schmeckt am besten?

Ob Weihnachten oder Silvester - was wären die Feiertage ohne mit einem Glas Sekt anzustoßen? Die Auswahl im Supermarkt ist riesig. Aber welcher Schaumwein schmeckt auch wirklich?

Sekt in der Geschmacksprobe

  • Söhnlein Brillant, Trocken, 0,75l/ca. 3,99 Euro
  • Rotkäppchen, Trocken,  0,75l/ca. 3,99 Euro
  • Henkell, Trocken, 0,75l/ca. 3,99 Euro
  • Freixenet, Seco, 0,75l/ca. 5,99 Euro
  • Mumm, Dry, 0,75l/ca. 5,79 Euro

Die Tester

Der Sommelier und professionelle Vorkoster Christian Frens testet zusammen mit Sebastian Bordthäuser, zweimal Sommelier des Jahres.

Zweites Testteam: Sandra und Annette, zwei Freundinnen, die gerne mal einen Sekt zusammen trinken.

Die Testmethode

Bei unserer Geschmacksprobe handelt es sich um eine Blindverkostung.

Die Testergebnisse

Söhnlein Brillant

Unsere Testerinnen sind sofort angetan: “Schöner fruchtiger Duft“ und viele Bläschen im Glas, finden Sandra und Annette. Auch geschmacklich kann der Sekt beiden überzeugen: „Ein sehr leichter fruchtiger Geschmack und er prickelt sehr schön“, freuen sich die Freundinnen. Für die Sommeliers ist dieser Sekt schlichtweg zu süß.

Rotkäppchen

Dieser Sekt überzeugt die Sommeliers sowohl beim Geruch und auch beim Geschmack. „Die Frucht spielt eher so eine angenehme Nebenrolle, dieser Sekt hat eine Würzigkeit, eine gewisse Kräuternote und eine ansprechende Säure“, zählt Sommelier Christian Frens die Vorteile auf. Die beiden Freundinnen Sandra und Annette stört allerdings der „bittere Nachgeschmack“.

Henkell

Hier wurde die Kohlensäure vergessen, moniert Sommelier Christian Frens. Geschmacklich erinnert der Sekt die beiden Sommeliers an „bittere Pappe“. „Der hat eine komische Säure“, ergänzen die Freundinnen Sandra und Annette.

Freixenet

„Hier ist alles schon tot, nicht drin, kein Prickeln, die Bläschen sind verschwunden“, beschwert sich Annette. Beim Trinken vermissen alle Tester die Bläschen. Zudem schmecke der Sekt bitter und kratze im Hals, bemängelt Annette.

Mumm

Sommelier Sebastian Bordthäuser sieht anfangs zwar viele Bläschen, die aber schnell wieder verschwinden. Immerhin: „Am Gaumen läuft das durchaus flüssiger als man es denkt“, ergänzt der Sommelier. „Ein Ticken mehr Säure würde dem Sekt gut tun. Damit mehr Frische zurück kommt“, erläutert Sommelier Christian Frens.

Die Testsieger

Die Freundinnen Sandra und Annette votieren für den Sekt von Söhnlein Brillant. „Weil er fruchtig ist und lange auf der Zunge prickelt“, erklären sie. Für die Sommeliers liegt der Sekt von Rotkäppchen vorne. „Gute Trinkgeschwindigkeit, wunderschöne Perlage und feine Säure“, zählt Sebastian Bordthäuser die Vorteile auf. Unterm Strich bevorzugen die Frauen den fruchtigeren, süßeren Sekt und die Männer den würzigeren mit Kräuternote.

 


aus der Sendung vom

Do, 20.12.2018 | 12:15 Uhr

Das Erste