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SENDETERMIN Di, 16.7.2019 | 12:15 Uhr | Das Erste

"Gärten des Grauens" Alternativen zu den Schottergärten

Es gibt einen Trend für Vorgärten, an denen sich die Geister scheiden - Schottergärten. Manche finden sie pflegeleicht, für andere sind es sogar „Gärten des Grauens“. Werner Ollig, Leiter der Gartenakademie Rheinland-Pfalz und Mitglied der Initiative "Entsteint Euch" zeigt pflegeleichte Alternativen.

Umwelt: Der Aufbau gleicht einer versiegelten Fläche, weil unter den Steinen eine Folie verlegt wird. Das bedeutet: Sowohl im Boden als auch darüber ist kein Leben mehr. Es wird auch kein Feinstaub gebunden oder Sauerstoff produziert.

Kleinklima: Die Steinflächen heizen sich jetzt im Sommer unheimlich auf. So werden extreme Sommer noch extremer und nachts kühlt es rund um das Haus deutlich weniger ab. Das bedeutet für die Bewohner Stress. Mit Wärmekameras werden Temperaturen gemessen, die doppelt so hoch liegen wie auf begrünten Flächen.

Man sieht einen Garten aus Steinen. In der Mitte sitzt ein Igel aus Stein und es ragt eine Pflanze aus den Steinen heraus.

Die Steinflächen heizen sich im Sommer ziemlich auf

Pflege: Diese Gärten sind zwar am Anfang pflegeleicht. Aber durch Blätter und feine Erde, die angeweht wird, verdrecken die Flächen und es bildet sich Humus. Dann wachsen auch wieder kleine Pflanzen.

Psychologie: In der Psychologie sind die Farben gut erforscht. Nicht die Farbe Grau entspannt das Auge und den Geist am meisten, sondern Grün!

Was ist die Alternative?

Auch mit Pflanzen kann man einen pflegeleichten Vorgarten haben. Der Haupttrick besteht darin, die Fläche dicht zu bepflanzen. Eine alte Gärtnerregel lautet: Wo eine Kulturpflanze wächst, kann kein Unkraut gedeihen.

Bepflanzungstipps gibt es hier:

aus der Sendung vom

Di, 16.7.2019 | 12:15 Uhr

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