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SENDETERMIN Mi, 27.3.2019 | 12:15 Uhr | Das Erste

Familienforschung Die Geschichte Ihres Lebens – selber schreiben

Haben Sie auch schonmal in alten Fotoalben geblättert und es kam die Frage: Wer war das? Wie Familienforschung richtig funktioniert, erklärt Familienforscherin Andrea Bentschneider.

1. Bilder und Dokumente sammeln

Sammeln Sie alte Bilder und werfen Sie keine alten Dokumente weg. Geburtsurkunden, Taufregister, Hochzeitsurkunden können wichtige Wegweiser bei der Spurensuche sein. Fragen Sie doch auch mal bei den Verwandten nach. In mancher Schublade ist noch ein „Schatz“ zu entdecken.

2. Fakten sortieren

Mit Hilfe benutzerfreundlicher Computerprogramme lassen sich relativ einfach Stammbäume erstellen und Sie müssen sich nicht mit eigenen Zeichenkonstruktionen abmühen. So ist die Hemmschwelle auch niedriger sich der eigenen Familiengeschichte zu widmen, wenn man nicht mehr per Hand malen und schreiben muss.

3. Eigenes Ziel sondieren

Was ist Ihr Ziel? Interessiert Sie die Geschichte einer einzelnen Person? Oder suchen Sie noch lebende Verwandte? Interessiert Sie die Geschichte der Auswanderer? Oder wollen Sie sich lieber auf die einzelne besondere Lebensgeschichten konzentrieren?

4. Weiter Fakten suchen

Versuchen Sie sich neue Quellen zu erschließen. Suchen Sie in Archiven nach Fakten und belastbaren Daten. Hilfe bieten Ihnen dabei auch oft regionalen Vereinen (aufgeführt auf https://compgen.de) oder auch Profis. Wenn Sie im Internet suchen, seien Sie vorsichtig. Oft werden auch mal falsche Daten übernommen und unbedacht multipliziert.

5. Über die eigene Geschichte staunen

Traurige aber auch schöne Geschichten – mit Hilfe der Familienforschung lässt sich so mancher „Blinde Fleck“ aufdecken und eine neue Geschichte schreiben.

Quelle: Andrea Bentschneider, Berufsgenealogin

Weitere Informationen:

aus der Sendung vom

Mi, 27.3.2019 | 12:15 Uhr

Das Erste