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SENDETERMIN Mo, 18.11.2019 | 12:15 Uhr | Das Erste

Falschpark-ABC Das kostet Falschparken

So billig war parken noch nie, könnte man fast sagen. Denn aktuell denkt die Bundesregierung darüber nach, die Strafen für „falsches Parken“ drastisch zu verschärfen. Vor allem die Bußgelder für das Parken in „Zweiter Reihe“ oder auf „Geh- und Radwegen“ soll teurer werden.

Statt einer Zahlungsaufforderung von 15 Euro, könnten bald Knöllchen mit bis zu 100 Euro an der Windschutzscheibe prangen!

Absolutes Halteverbot:

Parken im "Absoluten Halteverbot" kostet den Fahrer mindestens 15 Euro.

Behinderten-Parkplatz:

Ohne gültige Berechtigung kann man auf einem Behindertenparkplatz mit einer Geldbuße von 35 Euro rechnen.

Feuerwehrzufahrt:

Wer eine Feuerwehrzufahrt zuparkt, zahlt 35 Euro. Wer dadurch ein Einsatzfahrzeug behindert zahlt 65 Euro und bekommt 1 Punkt in Flensburg.

Frauenparkplatz:

Wenn Männer auf Frauenparkplätzen parken, müssen sie mit keinem Bußgeld rechnen. Frauenparkplätze sind nicht in der Straßenverkehrs-Ordnung festgelegt und die gibt es nur auf privaten Grundstücken (Parkhaus u.a.).

Fußgängerbereich:

Parken im Fußgängerbereich kostet ab 30 Euro.

Gehweg:

Wer auf einem Gehweg parkt, zahlt er mindestens 20 Euro. Wenn Sie dann auch noch länger als eine Stunde dort stehen und andere behindern, können 30 Euro oder mehr fällig werden.

Haltestellen:

Wer im Bereich von Haltestellen und Taxiständen parkt, darf mit einem Strafzettel mit 10 bis 30 Euro rechnen.

Kurve:

Das Parken an einer scharfen Kurve und an einer unübersichtlichen Stelle kann unterschiedlich teuer werden. Von 15 Euro bis 35 Euro ist alles drin. Vor allem wenn man länger als eine Stunde parkt und das Auto den Verkehr behindert.

Mutter-Kind-Parkplatz:

Zu Mutter-Kind Parkplätzen gibt es keine Regelung in der Straßenverkehrs-Ordnung. Es wird beim Falschparken also kein Bußgeld fällig. Solche Parkplätze gibt es nur auf privatem Gelände (Parkhaus, Supermarktparkplatz u.a.)

Ohne Zulassung:

Wer sein abgemeldetes Fahrzeug unerlaubt auf einem Parkplatz abstellt, kann mit bis zu 500 Euro Strafe (oder Bußgeld) rechnen.

Die Höhe richtet sich nach dem Ort und in wieweit das Auto andere Verkehrsteilnehmer behindert. Außerdem kann das Fahrzeug abgeschleppt werden, was ebenfalls bezahlt werden muss.

Parkschein:

Wer ohne Parkschein parkt oder die Parkdauer überschreitet, zahlt mindestens 10 Euro. Bei mehr als drei Stunden summiert es sich auf 30 Euro.

Parkverbot:

Parkt ein Fahrer sein Auto im Parkverbot, ist mit mindestens 15 Euro zu rechnen.

Radweg:

Wer auf dem Radweg parkt, zahlt mindestens 20 Euro. Bei „Behinderung“ anderer Verkehrsteilnehmer wird es teurer.

Rettungsweg:

Wer an engen Stellen parkt, so dass Rettungsfahrzeuge im Einsatz behindert werden, erhält ein Bußgeld von 60 Euro und der Fahrer kassiert einen Punkt in Flensburg.

Straßenbahn:

Wer im Fahrraum von Schienenfahrzeugen parkt, zahlt mindestens 25 Euro.

Zweite Reihe:

Kurzes Halten zum Ein- und Aussteigen ist in zweiter Reihe erlaubt, wenn es der Verkehrsfluss zulässt. Wer in zweiter Reihe parkt zahlt mindestens 20 Euro".

Zwei Parkplätze:

Wer zwei Parkplätze im öffentlichen Bereich blockiert statt nur einen, der zahlt 10 Euro.

aus der Sendung vom

Mo, 18.11.2019 | 12:15 Uhr

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