Bitte warten...
Blühende pinke Rosen im Rosengarten.

SENDETERMIN Do, 15.6.2017 | 12:15 Uhr | Das Erste

Leben Die biologische Rosenpflege

Rosen gelten als besonders empfindlich und pflegeintensiv. Heiko Hübscher, Leiter des Rosengartens Zweibrücken, weiß worauf man achten muss, um Rosen auch ohne Chemie im Garten zu pflegen.

Um das Video abspielen zu können, benötigen Sie Javascript. Bitte aktivieren Sie dies in Ihrem Browser.

Immer mehr Hobbygärtner wollen auf Gifte in ihrem Garten verzichten. Statt Pflanzenschutzmittel bieten sich dann Pflanzenstärkungsmittel an. Damit werden Krankheiten und Befall nicht abgetötet, sondern die Rosen (und andere Pflanzen) werden vorbeugend so robust gemacht, dass Probleme erst gar nicht oder nur vermindert auftreten.

Pflanzenstärkung über den Boden

Über das Gießwasser gelangen die stärkenden Substanzen an die Wurzeln und werden von der Pflanze aufgenommen: Robustheit und Vitalität sind die Folge. Zu kaufen gibt es auch so genannte effektive Mikroorganismen, also positive Organismen, die von den Pflanzen aufgenommen werden oder sich schützend um ihre Wurzeln legen. Auch wenn Rosen einen leichten Pilzbefall haben, kann ihnen diese Form der Unterstützung helfen, besser durch die Krankheitsphase zu kommen und sich danach wieder zu erneuern.

Pflanzenstärkung über das Blatt

Auch über das Blatt nimmt die Pflanze die Wirkstoffe auf. Stark verdünnt werden sie versprüht. Manche Kräuter haben antibiotische Wirkung und helfen so direkt auf die Pflanze ein. Ackerschachtelhalmbrühe enthält beispielsweise viel Kieselsäure und kann bei Sternrußtau regelmäßig auf die Rosenblätter gesprüht werden. Gegen Blattläuse kann ein stark verdünnter Brennesselauszug helfen. Es bereitet natürlich etwas Mühe, die Mittel vorzubereiten. Der Lohn aber ist ein giftfreier Garten, den man rundum genießen kann.

Experte im Garten: Heiko Hübscher, Leiter des Rosengartens Zweibrücken

aus der Sendung vom

Do, 15.6.2017 | 12:15 Uhr

Das Erste