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SENDETERMIN Di, 5.11.2019 | 12:15 Uhr | Das Erste

Beliebter Leckerbissen 5 Fakten zu Fleischsalat

Fleischsalat ist ein beliebter Leckerbissen, gerade in der kühlen Jahreszeit. Was steckt in den Döschen aus Discounter und Supermarkt? Wie macht man Fleischsalat selbst? Was gibt es sonst Wissenswertes?

5 Fakten zu Fleischsalat

  1. Fleischsalat ist der meistverkaufte Feinkostsalat in Deutschland. Deshalb füllt er in den Supermärkten auch ganze Regalmeter.
  2. Fleischsalat darf einen bestimmten Anteil an Fleisch nicht unterschreiten – nämlich 25 Prozent. Steht auf der Verpackung “feiner” oder “Delikatess“-Fleischsalat muss der Fleischanteil noch höher sein (mind. ein Drittel).
  3. In der Regel wird sogenannte Fleischsalatgrundlage verwendet, das heißt in Streifen geschnittenes Fleischbrät aus Rind- oder Schweinefleisch. Einige Produkte werden aber auch mit Lyoner oder Schinkenwurst mit höherem Muskelfleischanteil gemacht.
  4. Damit sich der Industrie-Fleischsalat lange hält, enthält er jede Menge Konservierungsstoffe. Außerdem stehen auf den Zutatenlisten in aller Regel noch Antioxidationsmittel, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Süßstoff, Säurungs- und Verdickungsmittel. Wer das nicht will, kann Fleischsalat selbst machen (s. Rezept unten). Beim Fleischsalat vom Metzger ist es Vertrauenssache. Fragen Sie ruhig mal nach!
  5. Fleischsalat hat – vor allem wegen der Mayonnaise – viele, viele Kalorien. 100 g (und die sind schneller gegessen, als Sie glauben) bringen es locker auf 300 – 400 kcal. Insofern sollten wir Fleischsalat so selten zu uns nehmen wie eine echte Delikatesse.

Rezept „Selbstgemachter Fleischsalat“

Zutaten:

  • 200 g Lyoner
  • 4 - 5 Essiggurken
  • eine Hand voll Petersilie
  • eine Hand voll Schnittlauch
  • 100 g Mayonnaise
  • 100 g Sauerrahm
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Lyoner in sehr feine Streifen schneiden, ebenso die Essiggurken. Die Kräuter sehr fein hacken. Alles mit der Mayo und dem Sauerrahm gut vermischen und mit Salat und Pfeffer abschmecken.

Expertin im Studio: Dr. Barbara Bjarnason, Ernährungswissenschaftlerin