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Das fertige Punchneedle

SENDETERMIN Di, 29.1.2019 | 12:15 Uhr | Das Erste

Selbermachen Punchneedle Sticken

Diese alte Technik ist gerade sehr im Kommen. Und wer es einmal kann, dem sind in Sachen Motivsuche auch keine Grenzen gesetzt! Patricia Morgenthaler zeigt wie's geht!

Material

  • Stoff: Rupfen, Jute, Monk’s Cloth oder grob gewebtes Leinen
  • Punchneedle, z.B. Größe 10
  • Wollreste oder Stickgarn
  • Stickrahmen
  • Nähmaschine

Kleine Materialkunde

Um mit einer Punchneedle zu arbeiten, wird ein grob gewebter Stoff benötigt. Auf diesen Stoffen lässt sich die Wolle am besten mit einer Punchneedle aufbringen.

Je nachdem wie dick die Wolle ist, werden unterschiedliche Nadelstärken benötigt. Es gibt Nadeln mit einer festen Nadelstärke (linke und mittlere Nadel) und Nadeln, bei denen die Nadel gewechselt werden kann (rechte Nadel). Für den Anfang empfehle ich entweder ein Nadelset mit z.B. 3 verschiedenen Nadelstärken oder eine 10er-Nadel.

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Faden einfädeln bei Nadeln mit Führungsspalte

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Wollfaden zunächst durch die Ringschraube fädeln.

Wollfaden zunächst durch die Ringschraube fädeln.

Faden anschließend durch den Führungsspalt nach oben ziehen.

Zum Schluss wird der Wollfaden von hinten durch das Nadelöhr gesteckt.

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Faden einfädeln bei Nadeln ohne Führungsspalte

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Den Einfädler (alternativ ein Stück dünnen Draht mittig falten) mit der Schlaufe nach vorne durch die Nadelspitze bis zum Ende durchstecken.

Den Einfädler (alternativ ein Stück dünnen Draht mittig falten) mit der Schlaufe nach vorne durch die Nadelspitze bis zum Ende durchstecken.

Wollfaden durch die Drahtschlaufe fädeln.

Einfädler durch die Nadel zurück ziehen, bis der Faden an der Nadelspitze herauskommt.

Zum Schluss Faden von hinten durch das Nadelöhr fädeln.

So geht's:

1. Die Größe des Stickrahmens mit einem Stift auf den Stoff übertragen.

2. Damit der Stoff sich beim Arbeiten mit der Punchneedle nicht aufribbelt, sollte dieser mit einem Zickzackstich gesichert werden.

3. Stoff in den Stickrahmen einspannen. Der Stoff muss beim Arbeiten immer wieder nachgespannt werden.

4. Die Nadel in den Stoff bis zum Anschlag einstechen.

5. Faden nach unten durch den Stoff ziehen.

6. Nadel durch den Stoff wieder nach oben ziehen, bis die Nadelspitze den Stoff berührt. Mit der Nadelspitze über den Stoff streichen und ca. nach 0,5 cm wieder in den Stoff bis zum Anschlag einstechen.

7. So weiter vorgehen, bis das gewünschte Muster entsteht. Auf der Oberseite entsteht eine geschlossene flache Fläche.

8. Auf der Unterseite des Rahmens entstehen nun die typischen Schlaufen. Beim Farbwechsel oder am Ende des Fadens, den Faden auf der Seite mit den Schlaufen abschneiden.

9. Indem man den Stoff von beiden Seiten bearbeitet, entstehen interessante Muster mit flachen und dreidimensionalen Flächen.

10. Das Muster kann am Schluss gesichert werden, damit die Schlaufen bei Beanspruchung (z.B. auf Kissen) nicht wieder aufgehen. Hier wird nach Fertigstellung des Musters ein Stück Bügelvlies auf der Rückseite aufgebügelt. Beim Bügeln nur mit Druck arbeiten und nicht das Bügeleisen über das Vlies gleiten lassen. Das Werkstück ist im Wollprogramm (Handwäsche) bei 30 Grad waschbar (am besten zusätzlich ein Wäschenetz verwenden).

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Schritt für Schritt zum Punchneedle

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Die Größe des Stickrahmens mit einem Stift auf den Stoff übertragen.

Die Größe des Stickrahmens mit einem Stift auf den Stoff übertragen.

Damit der Stoff sich beim Arbeiten mit der Punchneedle nicht aufribbelt, sollte dieser mit einem Zickzackstich gesichert werden.

Stoff in den Stickrahmen einspannen. Der Stoff muss beim Arbeiten immer wieder nachgespannt werden.

Die Nadel in den Stoff bis zum Anschlag einstechen.

Faden nach unten durch den Stoff ziehen.

Nadel durch den Stoff wieder nach oben ziehen, bis die Nadelspitze den Stoff berührt. Mit der Nadelspitze über den Stoff streichen und ca. nach 0,5 cm wieder in den Stoff bis zum Anschlag einstechen.

So weiter vorgehen, bis das gewünschte Muster entsteht. Auf der Oberseite entsteht eine geschlossene flache Fläche.

Auf der Unterseite des Rahmens entstehen nun die typischen Schlaufen. Beim Farbwechsel oder am Ende des Fadens, den Faden auf der Seite mit den Schlaufen abschneiden.

Indem man den Stoff von beiden Seiten bearbeitet, entstehen interessante Muster mit flachen und dreidimensionalen Flächen.

Das fertige Punchneedle

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