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Flugsaurier des Jahres bei Air Berlin

28.12.2007, von

Was haben Hans-Olaf Henkel, Gerhard Sonnleitner, Ludwig Georg Braun und Harry Roels gemeinsam? Präsidenten, richtig, Chefs, ja, und weiter? Genau: Sie waren jeweils Dinosaurier des Jahres, bekamen also vom Naturschutzbund den „peinlichsten Umweltpreis Deutschlands“ verliehen. Für besonders hartnäckiges Negieren von Umweltbelangen. Diesmal trifft es Joachim Hunold, den Vorstandsvorsitzenden der Air Berlin. Der sei, schimpft Nabu-Chef Olaf Tschimpke,

„ein Umweltsünder ohne schlechtes Gewissen“

und habe deshalb

„die Trophäe für seine Ignoranz gegenüber notwendigen Klimaschutzmaßnahmen mehr als verdient. Obwohl ihm die negativen Folgen des Klimawandels für Mensch und Natur bekannt sind, spielt Hunold das Thema unverfroren in der Öffentlichkeit herunter“.

So geht das. Da wird einer als Umweltferkel dargestellt und kriegt auch noch einen Preis dafür. Die Welt ist ungerecht.

Das hält doch kein Spatz aus

12.11.2007, von

Copyright: Axel Weiss

Die hiesige Vogelwelt verarmt, die Bestände gehen zurück, warnte heute das Bundesamt für Naturschutz:

„Selbst häufige Vogelarten wie der Haussperling sind auf dem Rückzug. Von den 64 untersuchten häufigen Brutvogelarten sind 23 Arten (36%), in ihren Beständen rückläufig“,

erklärte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. Bei vielen Vögeln ist unklar, warum sie weniger werden. Aber zumindest warum der Haussperling ausstirbt kann als geklärt gelten – es ist der Krach der Laubbläser. Ganz bestimmt. Da bin ich sicher: Das hält doch kein Spatz aus. „Das hält doch kein Spatz aus“ weiterlesen →

Dinge die die Welt nicht braucht

15.10.2007, von

Laubsauger auf der Wiese

Da macht Arbeiten gleich doppelt Spaß, wenn vor dem Fenster wahlweise a) ein handgetriebener Laubbläser drei Blättchen vor sich hintreibt, die sofort aus den Bäumen durch fünf neue ersetzt werden oder b) ein Freischneidegerät aufjaulend jedes kecke Gräschen stutzt, das am Rand der benachbarten Schulhofwiese unkontrolliert sprießen möchte oder c) wie heute die ultimative Laubsaugersammelmaschine über die vertrockneten Rasenreste des Sommers ihre Kreise rattert, jedes dort liegende Blatt einsammelt und nebenbei das ganze Gelände mit einer gewaltige Staubfahne überzieht. Und wofür das Ganze, zumal erst ein Bruchteil der Blätter abgefallen ist und morgen schon niemand mehr was von der Aktion sieht? Hier gibt es Einsparpotentiale für kommunale Haushalte und zwar deutlich.

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