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Brasilianischer Noch-Umweltminister warnt vor neuer Politik

31.10.2018, von

Minister kündigt Fusion mit Landwirtschaft an

Es ist ein Hilfeschrei erster Güte, der da über den Atlantik kommt. Der brasilianische Noch-Umweltminister macht in ungewöhnlich deutlicher Form öffentlich klar, was die vom künftigen Präsidenten Bolsonaro geplante Fusion mit dem Landwirtschaftsministerium bedeuten würde: das faktische Ende einer – ohnehin schon schwierigen – brasilianischen Umweltpolitik. „Ressourcenschutz, nein danke“, so lautet letztlich das offene Motto Jair Bolsonaros. Insbesondere die ohnehin schon stark geschrumpften Regenwälder des Amazonasgebiets werden leiden, dazu viele wichtige Schutzgebiete in –  international nur halt weniger prominenten – Regionen wie Pantanal, Cerrado oder Mata atlantica usw.
 
Wenn Bolsonaro auch nur halb so konsequent wie Donald Trump seine Wahlkampfversprechen abarbeitet, dann gute Nacht Ökologie in Brasilien. Und viele BrasilianerInnen werden sich nicht um die Natur kümmern können weil sie in Abwehrkämpfe gegen die ebenfalls offen angekündigte Hetzjagd auf Schwule, Lesben, indigene Völker etc. und andere zu erwartende Verletzungen der Menschenrechte verstrickt sind.

Kabinetts-Blabla statt Insektenschutz

20.06.2018, von


Ein wirklich ernsthafter Plan, das Insektensterben zu beenden, müsste deutlich anders aussehen als das, was die Bundesregierung Anfang Mai als Eckpunkte vorgelegt und heute verabschiedet hat. Viel zu viele Formulierungen bleiben unkonkret und unverbindlich. Man merkt deutlich die Handschrift von Julia Glöckler, die ja  schließlich Landwirtschaftsministerin und nicht Insektenministerin ist. Da wird zwar eingeräumt, ja, wir haben ein Problem mit dem Insektenschwund, aber die Ursachen der zurückgegangenen Insektenzahlen werden dann verschwurbelt mit „Verlust und qualitative Verschlechterung von Insektenlebensräumen“ umschrieben. Im Klartext heisst das: Ausgeräumte, totgespritzte Industrieagrarlandschaft killt Insekten. Das steht aber nirgends deutlich drin und das, das hat System. Nur niemand von der eigenen Lobby verprellen, heisst offenbar das Motto.

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Insektensterben als ernste Warnung

19.10.2017, von

Wieder einmal reagieren wir erst wenn es spät ist, hoffentlich nicht zu spät. So wie es aussieht sind unsere Insektenbestände in den letzten Jahren massiv in den Keller gekracht und eigentlich wussten wir das auch. Denn wenn immer mehr Insektenarten auf der Roten Liste landen und bedroht sind, wie das zu beobachten war, dann hat das auch Einfluss auf die Biomasse. Doch wen kümmern schon ein paar Fliegen mehr oder weniger. Nur: Der Verlust hat Folgen. Bienen, Schmetterlinge, Fliegen, sie alle spielen in unseren natürlichen wie landwirtschaftlichen Ökosystemen eine letztlich unersetzliche Rolle. Bei der Bestäubung vor allem im Obstbau, aber auch als Futter für Vögel.

Woher das Insektensterben kommt ist nicht sicher. Viel Auswahl bleibt nicht. Da ist zum einen die nächtliche Lichtverschmutzung durch künstliche Beleuchtungen, die Milliarden Insekten verenden lässt. Und dann die Landwirtschaft! Pestizide wie die lange eingesetzten Neonicotinoide sind erwiesene Insektenkiller. Vor allem aber: Lebensraumvernichtung durch industrielle Agrarproduktion. Immer weniger Blüten von immer weniger Arten stehen zu immer begrenzteren Zeiten zur Verfügung. Der letzte Ackerrandstreifen umgepflügt, Mais statt Weiden, Spalierobst statt alter Hochstämme, die letzte Wiese mit Tonnen Gülle zu artenarmer Hochleistung getrimmt, weniger Hecken, kaum noch Feldbäume – das alles bedeutet Nahrungs- und Lebensraumverlust für Insekten und ihre Larven. Schutzgebiete sind oft klein und isoliert, es fehlt die Vernetzung.

Und nun? Die Landwirte werden reflexartig sagen: wir sind’s nicht und die Studienergebnisse anzweifeln, Bund und Länder werden auf Brüssel zeigen und in Brüssel wird sich immer noch niemand trauen, die EU-Agrarpolitik endlich auf halbwegs umweltfreundlich zu trimmen. Ich glaube allerdings, ein weiter so wird auf Dauer nicht funktionieren weil wir die Folgen des Insektensterbens spüren werden. Wir brauchen einen Strukturwandel hin zu extensivererm wieder vielfältigerer Landwirtschaft, von der Bauern aber auch leben können. Wir brauchen in der Landwirtschaft eine bessere Durchsetzung von Vorschriften. Ungestraft umgebrochene Ackerrandstreifen darf es nicht mehr geben. Und wir brauchen bei uns Verbrauchern das Bewusstsein, dass billig nicht alles ist. Geld kann man nicht essen, das ist die Botschaft des Insektensterbens und wir sollten sie ernst nehmen.

Aktion Samentüte: Rettet die Bienen!

11.04.2016, von

Eine wundervolle Aktion der KollegInnen von „Kaffee oder Tee“, der nachmittäglichen Servicesendung im SWR-Fernsehen: Alle Hobbygärtner im Südwesten können sich in einem Raiffeisen-Markt kostenlos eine Tüte mit bienenfreundlicher Saatgutmischung abholen. Darin enthalten sind klassische Blumensorten wie Kornblume oder Klatschmohn, aber auch unbekanntere Arten wie Natternkopf oder Buchweizen. Den viele der üblichen hübschen Zierpflanzen sind für unsere heimischen Bienen wenig nahrhaft.

Wer keine Samentüte mehr bekommt, kann sich eine zuschicken lassen. Mehr Infos hier:

https://www.swr.de/kaffee-oder-tee/bienen-retten/-/id=2728760/did=17046982/nid=2728760/19k1b2h/index.html#Karte

Mehr Artenvielfalt nach Bonn

09.07.2014, von

Gute Idee, der Weltbiodiversitätsrat. Nur: Werden den Vorschlägen auch Umsetzungen folgen? Zweifel sind angebracht.

Am Uno-Standort Bonn ist eine weitere internationale Einrichtung angesiedelt worden. Wie das Bundesumweltministerium in Berlin mitteilte, wurde das Sekretariat des Weltbiodiversitätsrats IPBES am Dienstag eröffnet. Nach dem Vorbild des Weltklimarats IPCC dient der Biodiversitätsrat der wissenschaftlichen Politikberatung, in diesem Fall aber zum Thema biologische Vielfalt. Er soll der Politik Handlungsoptionen zum Schutz und zur Nutzung der Biodiversität aufzeigen.

via Weltbiodiversitätsrats IPBES der Uno: Sekretariat in Bonn eröffnet – SPIEGEL ONLINE.

natürlich! ab heute für Umwelt und Natur

01.04.2014, von

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Wilde Gegend – auf dem Lotharpfad im neuen Nationalpark Schwarzwald. Erstes Thema heute bei „natürlich!“, der neuen Umwelt- und Natursendung im SWR-Fernsehen. Dienstags, 18.15 Uhr oder in der SWR-Mediathek.
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Tag der traurigen Tropenwälder

13.09.2013, von

14. September ist Tag der Tropenwälder. Und alle Jahre wieder jammern sie allerorten darüber, dass die Tropenwälder immer mehr schrumpfen. Jährlich die Fläche Griechenlands etwa. Aber tun dagegen, och, dann vielleicht doch lieber nicht. Zumindest nicht gleich oder besser: sollen doch die anderen was machen.
Und es dauert: Das Verbot, in die Europäische Union illegal geschlagene Tropenhölzer einzuführen zum Beispiel, ja, das gibt es mittlerweile, das ist toll, das freut den Artenschützer. Nur dumm, dass es im Grunde zwanzig Jahre zu spät kommt, weil die wertvollsten Bestände inzwischen schon abgehackt sind. Die Mühlen der Bürokratie sind halt so langsam und ein Schuft der böses dabei denkt.
Oder, auch so eine nette Geschichte, nehmen wir die Palmölplantagen. Fast sieben Milliarden Euro hat unsere Europäische Union im Jahr 2011 ausgegeben, um die Verwendung von Biosprit zu fördern. Biodiesel wurde mit fast vierzig Cent pro Liter subventioniert. 40 Cent pro Liter! Schließlich sollen die Erneuerbaren Energien im Sprit eu-weit mal zehn Prozent ausmachen, da muss man schon was für tun, klar.
Nur: Längst ist klar, dass Biosprit alles andere als Bio ist sondern blanker Unsinn. Zum einen, weil er keineswegs klimaneutral ist. Es ist für das Klima wesentlich besser und für usn Steuerzahler wesentlich günstiger, den Verbrauch der Autos zu drosseln statt dem Treibstoff Biosprit beizumischen, wie das derzeit der Fall ist. Und zum anderen, wir erinnern uns: Tag der Tropenwälder 14. September: Biodiesel ist ein Waldkiller sondergleichen. Denn statt Urwald für Orang-Utans, Tiger oder Elefanten stehen in weiten Teilen Südostasiens mittlerweile Palmöl-Monokulturen ohne Ende und in Mittelamerika siehts auch nicht besser aus.
Fast zwei Milliarden Kilogramm Palmöl werden dem Diesel in der EU pro Jahr zugesetzt, hinzu kommen große Mengen Soja- und Rapsöl. Doch die veränderte Landnutzung in den Tropen für Biosprit hat die EU zwar per Gutachten selbst feststellen lassen, nur Konsequenzen zieht niemand daraus. Das EU-Parlament hat nämlich dieser Tage allem besseren Wissen zum Trotz die weitere Beimengung von Biosprit auf den Weg gebracht, auch wenn deshalb Ökosysteme in den Tropen zerstört werden, um Zuckerrohr-, Palm- und Sojaplantagen zu pflanzen.
So sind wir: Da haben wir einen Tag der Tropenwälder, da fördert das Umweltministerium diese Woche bundesweit 400 Jugendgruppen, die sich für Erneuerbare Energien einsetzen wollen unter www.energiewende-und-du.de – und die Wirklichkeit? Traurige Tropen, gerodet für Profit und Bequemlichkeit. Alle Jahre wieder.

Ölbohren im Yasuni-Park: Erst die Dollars, dann die Moral

16.08.2013, von

Achja, unsere Nationalparke oder welche, die es noch werden wollen, sind doch ein steter Quell der Freude für uns Journalisten. Denn es gibt immer was zu berichten: Gemeinde x will nicht so recht, in Gemeinde y sitzen ein paar Bedenkenträger und Herr z äußert sich im Internet auch ziemlich kritisch. Trotz allem: wir bekommen zwei neue Nationalparke im Südwesten, wobei: es sind ja Entwicklungsnationalparke, dort im Nordschwarzwald und im Pfälzer Hochwald. Unsere wilde Natur haben wir in Mitteleuropa ja schon lange platt gemacht.
Naja, inzwischen fördern wir also in unserem Industriestaat mit viel Aufwand wieder ein bisschen mehr Artenvielfalt in naturähnlicher Landschaft. Mehr Wildnis wagen. Ist ja auch gut so. Andere Länder haben dagegen noch Natur satt, Wildnis bis zum Abwinken und würden die gern erhalten – wenn denn jemand dafür zahlen würde. Ecuador zum Beispiel, der kleine Andenstaat, machte der UNO vor sechs Jahren ein ausgesprochen moralisches Angebot: Wir verzichten darauf, die Ölquellen unter unserem Yasuni-Nationalpark zu nutzen, wenn ihr uns dafür entschädigt.

Der Yasuni-Regenwald, das sind nicht irgendwo ein paar beliebige Bäumchen, das ist eines der artenreichsten Gebiete weltweit überhaupt. 2,7 Milliarden Euro, verteilt über zehn Jahre wollte Ecuador dafür haben. Angesichts der Gewinne, die mit Erdöl erzielt werden können, kein Schnäppchen, aber nur noch die Hälfte dessen, was mit den 850 Millionen Barrel Öl unter dem Yasuni-Park voraussichtlich zu erlösen wäre. Für ein Land, das ein Drittel seines Haushalts aus Öleinnahmen finanziert, ein realistischer Preis.
Und, was hat die UNO, was haben wir Industriestaaten gemacht? 2010 wurde zwar ein UN-Fond für Yasuni gegründet, aber statt 2,7 Milliarden kamen gerade zehn Millionen Euro zusammen, zumeist aus privaten Spenden. Soviel ist der Welt also der Schutz der Biodiversität also wert: nahezu nichts. Ganz zu schweigen davon, dass im betroffenen Gebiet auch Indianer ohne Kontakt zur Aussenwelt leben, deren Leben durch die mit der Ölförderung verbundenen Veränderungen zerstört wird.
Im Internet wird jetzt zwar mobilisiert: #saveyasuninow. Ich würde da eher fragen: #saveyasunihow? Denn Öl zu fördern lohnt sich gerade besonders: aufgrund der blutigen Vorgänge in Ägypten ist der Ölpreis stark angestiegen. Und die Moral von der Geschicht‘? Frei nach Bertolt Brecht: Erst das Erdöl, dann die Moral. Da wird’s schwer für #saveyasuninow.

Zu teuer: Artensterben kann ich mir nicht leisten, sorry

20.05.2013, von

Wenn Sie glauben, Sie würden wegen der Staatsfinanzkrise noch einmal so richtig zur Kasse gebeten, dann sehen Sie das richtig, das dicke Ende kommt erst noch, garantiert. Nur: Das wird sowas von harmlos sein gegenüber der Summe, die uns der Verlust an biologischer Vielfalt noch kosten wird. 14 Tausend Milliarden Euro über die nächsten vierzig Jahre, hat die EU errechnet – wenn die Biodiversität weiterhin so rasant abnimmt wie derzeit, aber keine Sorge, das tut sie bestimmt. „Zu teuer: Artensterben kann ich mir nicht leisten, sorry“ weiterlesen →

Blumenkohl des Bösen, zweiter Teil

07.05.2013, von

So, die EU-Kommission hat gekreißt und gebar einen Vorschlag zur künftigen EU-Saatgutsregelung. Der hat offenbar einiges der Kritik an den kursierenden Entwürfen bereits mit berücksichtigt, dennoch bleiben einige wichtige Fragen offen. Auch wenn künftig Saatgut von Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigen und zwei Millionen Euro Jahresumsatz nicht den vollen Anforderungen unterliegen sollen – die Details soll die Kommission erst festlegen, wenn Parlament und Ministerrat der Verordung zugestimmt haben sollen. Erfahrungsgemäß liegen genau in solchen „Details“ aber die Tücken. Welche Anforderungen gelten an Vermarktung, an Nachverfolgbarkeit, welche Packungsobergrenzen etc. – noch offen. Vorsicht also.
Zu den sonstigen Kritikpunkten hier ein langes Zitat aus der heutigen Presseerklärung der Kampagne für Saatgut-Souveränität, ich finde die genannten Punkte durchaus bedenkenswert:

„Bezüglich der bäuerlichen und gärtnerischen Saatgutproduzenten hat es im Gesetzesvorschlag keine Verbesserungen gegenüber den vorherigen Entwürfen gegeben. Gemäß Art. 5 müssen sich alle, die professionell Saatgut herstellen, als „Betreiber“ registrieren lassen und die Anforderungen der Art. 6 bis 8 erfüllen. Und bleiben sie nicht in der Nische nach Art. 36 mit der unklaren Ausgestaltung, dann müssen auch sie ihre Sorten registrieren lassen, um davon Saatgut verkaufen oder sonst auf dem Markt anbieten zu dürfen.
In Art. 14 wird eine grundsätzliche Registrierungspflicht für Sorten statuiert, von denen Saatgut auf dem Markt gebracht werden darf, und hinsichtlich der Vermarktung wird in Art. 3 der Verkauf und das Verschenken gleichgesetzt, indem definiert wird: „making available on the market“ ist das Anbieten zur Abgabe, „whether free of charge or not.“
Der für bäuerlich produziertes Saatgut wichtige Bereich von Landsorten, die keine „reinen“ Sorten darstellen, sondern Populationen, wird ebenfalls nach Art. 14 (3) in eine Ausnahmereglung geschoben, die der späteren Verordnung durch die EU-Kommission überlassen werden soll. Doch diese Landsorten sind für kleinteiligere Landwirtschaft ein wichtiges Produktionsmittel, in vielen Staaten der EU mit anderer Landwirtschaftsstruktur noch mehr als in Deutschland.
Zugeständnisse an die Saatgutindustrie
Der Vorschlag für eine neue Saatgut-Gesetzgebung fördert die High-Input Sorten der großen Saatgut-Konzerne: Zum einen soll die Erteilung eines Rechtsschutzes auf Pflanzensorten als Beleg dafür gelten, dass die Sorten den Registrierungs-Kriterien der Unterscheidbarkeit (distinctness), der Uniformität (uniformity) und der Unveränderlichkeit (stability) genügen. Das gibt dem privaten Rechtsschutz auf Pflanzenzüchtungen eine unangemessene Bedeutung im Bereich des öffentlichen Rechtes der Saatgutverkehrszulassung.
Zum anderen soll nach Art. 23 auch noch die private Zertifizierung von Saatgut erlaubt werden. Durch beides werden die Fixkosten für die staatliche Registrierungs- und Zertifizierungsbehörden auf diejenigen Züchter umgelegt, die keine eigenen Abteilungen dafür vorhalten können.
Weiterhin ist die Zahl der Regulierungen, die im Gesetzesvorschlag selber nicht ausgeführt, sondern der Kommission zur späteren Ausgestaltung überlassen werden, so enorm, dass man durchaus von einer Katze im Sack sprechen kann, die die Kommission heute vorgelegt hat. Eine Gesetzgebung sollte demgegenüber möglichst bestimmt sein. Bei der späteren Ausgestaltung der delegated acts ist zu erwarten, dass die Lobby der Saatgutindustrie in Brüssel versucht, ihren Einfluss geltend zu machen.“

Der Eindruck, dass die EU-Saatgutgesetzgebung viel stärker die industriellen Hochleistungssorten im Auge hat, verfestigt sich. Vielfalt und regionale Eigenheiten haben es schwer.

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