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Biologische Vielfalt und die Gier

06.05.2019, von

Die Briten mal wieder. Sie trotzen dem Trend: Statt gepflegt auszusterben wie der Rest der Welt setzte ihr Prinzenpaar jüngst ein Söhnchen in die Welt. Glückwunsch, wir wünschen ein langes Leben. Aber zurück zum Aussterben. Das läuft ja im großen Stil, haben wir dieser Tage vom Weltrat für biologische Vielfalt lernen können. Jede zehnte Art ist weltweit betroffen, hieß es. Also, möchte man Meghan und Harry raten: schnappt euer neues Söhnchen und besucht die Hotspots der Vielfalt solange es sie noch gibt. Die Savannen, die Regenwälder, vor allem die Korallenriffe. Denn deren Ende ist absehbar. Oder glauben Sie im Ernst, dass aus dem Bericht des Weltrats für biologische Vielfalt ernsthafte Konsequenzen gezogen werden?

Ich hege Zweifel, dass der Pariser Bericht außer einigen Nachfolgekonferenzen und viel Papier viel bewirkt. Sechs Szenarien haben die Wissenschaftler untersucht, wie sich jeweils die Artenvielfalt bis und nach 2050 weiter entwickeln könnte und was kam raus? Nur wenn wir rabiat umsteuern und künftig nachhaltig wirtschaften hat die Vielfalt eine Chance. 
Rabiat umsteuern also. Womöglich Automobilkonzerne verstaatlichen, was? Diese Debatte hatten wir doch grad schon und wer sich hierzulande zum Thema Gerechtigkeit und Kapitalismuskritik öffentlich auch nur drei Gedanken macht, wird von den flinken Haubitzen der neoliberalen Wirtschaftspresse sofort niederkartätscht. Dabei hat das mit Artensterben eine Menge zu tun. Riesige Mengen Kapital vagabundieren auf unseren Planeten auf der Suche nach Rendite. Hoch und kurzfristig muss sie sein. Von nachhaltig und grün steht in den selbst gesetzten Spielregeln der Superreichen nichts.

Gegen die Kräfte, die dieses entfesselte Kapital global immer stärker entfaltet, ist jedes nett gemeinte Artenhilfsprojekt für Menschenaffen, das die G7 vor dem Hintergrund des Pariser Berichts verabschiedeten, nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn da wird nur an Symptomen rumgedoktert, während die Zerstörung im großen Maßstab weitergeht. Jeder Dollar, der auf diesem Planeten verdient werden kann, wird verdient und das sofort.
Ändern lässt sich das nur, wenn global deutlich wird: Reichtum lässt sich nicht mit ins Grab nehmen, wofür also anhäufen? Jenseits der Existenzsicherung: was ist wirklich wichtig? Soziale Beziehungen, Freundschaft, Glück? Hier müssen wir ansetzen: an den Motivationen für Raubbau, Übernutzung, Ausbeutung, den Wunsch nach schnellem Geld. Hinter jeder gelebter Gier steckt ein Stück gespürte innere Leere: der verzweifelte Versuch, die eigene Endlichkeit zu übertünchen – was nicht wirklich funktioniert.

Nein, das ist kein Wort zum Sonntag. Die Lehre aus dem Pariser Bericht des Weltrats für biologische Vielfalt könnte nur einfach sein, dass wir es mal anders probieren als nur mit immer neuen schönen Projekten im Artenschutz, die das dahinter liegende Problem nicht mal notdürftig übertünchen können.  Für einen effektiven Naturschutz müssen wir einerseits die entfesselten Kapitalströme in den Griff kriegen, die soziale Frage weltweit stellen und wir könnten eine neue UN-Konvention gebrauchen: eine diesmal zum Thema „Wie werde ich glücklich?“. 

Kommentare zu „Biologische Vielfalt und die Gier“

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  1. Hans Wagner
    schreibt am 8. Mai 2019 09:26 :

    Unaufhaltsam schreitet die Vernichtung unserer Mitwelt voran. Noch könnte man die ökologische Katastrophe wenigstens zum Teil verhindern, doch die Gier nach wirtschaftlichem Wachstum, nach immer mehr Luxus und Komfort scheint das einzige zu sein was den Großteil der Menschheit interessiert. Es sind Wenige die sich dem Wahnsinn entgegenstellen, die meisten scheren sich überhaupt nicht um Ökologie und Naturschutz. Hauptsache ein bequemes und komfortables Leben. Nach uns die Sintflut, was kümmern uns die nachfolgenden Generationen, das Leid der Tiere und der Pflanzen! Das feindliche und zerstörerische Verhalten gegenüber unserem Planeten hat beim Menschen schon die Ausmaße einer kosmischen Anomalie angenommen. Jene die begonnen haben die Problematik des ökologischen Gleichgewichts zu erkennen werden von der konsumorientierten Masse ignoriert. Die Politik antwortet mit lähmender Bürokratie auf die Problematik der Umweltzerstörungen. Die typische, zwiespältige und politisch – scheinheilige Aussage ist immer von der selben Art: Wir wollen bis zum Jahre…?…das Problem angehen! Das Zerstörungspotential der Wirtschaft schreitet unaufhaltsam weiter und die ökologischen Schreckensvisionen die uns die Medien täglich melden werden von politischer Seite ignoriert. Konkurrenzdenken, Eroberung, Profitstreben und Ellenbogenmentalität sind zum gesellschaftlichen Ideal geworden. Die Spur des Menschen auf unserem Planeten hinterlässt die Fährte der Ausbeutung und Vernichtung. Die große Frage die sich stellt ist doch die, dass selbst wenn jetzt einige Änderungen in Gang gesetzt würden, sich überhaupt wieder ein erträgliches Gleichgewicht einstellen wird?
    Den Wenigsten wird bewusst, dass wir seit Jahren in einem akuten, ökologischen Ernstfall leben und dass wir gerade dabei sind, eine neue Seite im Geschichtsbuch der Menschheit zu schreiben: Nämlich das unsere Kinder und Enkel ein Leben führen müssen, dass überhaupt keine Erinnerung an Leben mehr enthält, weil die Erwachsenen zu einem Sicherheitsrisiko für die nachfolgenden Generationen geworden sind. Es scheint schon lange kein Anhalten oder wenigstens Innehalten mehr zu geben und das Ende der Zukunft wird absehbar. Rein menschlich gesehen, gehen wir auf jenen Punkt zu in der Geschichte der Menschheit, der das Ende von allem ist und die Ironie dabei ist, dass es auch das Ende von dem sein wird, was wir hätten werden können: nämlich eine humanistische Weltgesellschaft.

  2. Andrea
    schreibt am 23. Mai 2019 09:53 :

    heute gelesen, Titel einer Reportage zum Artensterben:
    Titel: „Artenvielfalt: Vom Aussterben bedroht, aber weitgehend ignoriert?“
    Beginn des Artikels: „Experten sagen, dass der Artenverlust und der Zusammenbruch des Öko-Systems die Menschheit ebenso schädigt wie der Klimawandel. Aber hört eigentlich überhaupt jemand zu?“ (Quelle: https://www.dw.com/de/artenvielfalt-vom-aussterben-bedroht-aber-weitgehend-ignoriert/a-48827215, abgerufen am 23.05.2019)
    Nee, ja doch, klar hören wir zu. Aber vor der Größe der Zahlen, vor dem Ausmaß der Bedrohung und bereits eingetretenen Schädigung, die uns immer wieder in solchen Artikeln präsentiert wird, da können wir „Kleinen“ doch nur schlicht resignieren.
    Wenn in den Artikeln und Studien immer wieder Zahlen hoch gerechnet werden, die zu immensen Bergen ansteigen, Szenarien prognostiziert werden, die ein katastrophales Zukunftsbild malen, was kann, was soll man denn da überhaupt noch machen?
    Empört, aber schulterzuckend lesen wir diese Artikel, sehen uns die Reportagen an, die Grafiken, die aufwendig produzierten Film-Sequenzen, die zeigen sollen, wie’s in 20, 30, 50 Jahren sehr wahrscheinlich aussehen wird, wenn, ja wenn wir nicht endlich…
    Was sollen wir denn „endlich“ tun? Auch da werden uns Hochrechnungen und Projekte präsentiert, die in ihrem Ausmaß eine schier unlösbare Aufgabe darstellen: Es müssen endlich alle an einer Strippe ziehen, konsequent und ohne Wenn und Aber auf dies und das verzichten, mit geradezu herkulischen Kräften, alle vereint, die gesamte Infrastruktur umstellen, unser Leben komplett ändern.
    Dass da Angst und (berechtigter) Zweifel aufkommt: „das geht ja gar nicht…“ – „Wenn man das macht, kriegt man die Ernährungssicherheit nicht mehr gestemmt…“ – „Wenn man das macht, gehen Arbeitsplätze verloren…“ – „Die Alternativen sind auch umweltschädlich…“ – „da machen doch eh nie alle mit…“ – „das müssten die Politiker umstellen, die machen aber nix…“ – „Da macht die Industrie nicht mit…“ – „das werden die Bürger so nie akzeptieren…“ usw.
    Und dann macht eben keiner mit. Also: wenige. Zu wenige jedenfalls. Zu wenige, um, ich kann’s jetzt nicht mit Zahlen belegen, aber jedenfalls viel zu wenige um auch nur, sagen wir, ein Drittel dessen zu stemmen, was man ändern müsste, gemäß der Wissenschaftler, um wenigstens das Schlimmste zu vermeiden.
    Und dann stellt sich halt diese resignative „ist ja eh schon alles verloren“ –Haltung ein, und die Leute ändern ihren Lebensstil nicht oder nur in dem begrenzten Rahmen, wo’s nicht so weh tut und wo‘s nicht mehr kostet. Nicht weil wir nicht zugehört hätten. Sondern weil wir zugehört haben, und das, was wir da gehört haben, erscheint uns wie die Quadratur des Kreises, also: unmöglich. Und wenn’s eh unmöglich ist, brauche ich gar nicht erst versuchen, etwas zu ändern.
    Und selbst die etwas Mutigeren, die denken „vielleicht ginge es doch, wenigstens das Allerschlimmste aufzuhalten, wenn wir endlich alle den Arsch hoch bekämen“, selbst diese eigentlich änderungswilligen Leute resignieren oft, weil sie genau wissen, dass in Wirklichkeit eben nie alle den Arsch hoch kriegen. Dass die Politiker nie den Mumm haben, etwas bissigere Gesetze durchzudrücken, die etwas schneller zu den notwendigen Änderungen führen würden. Dass die Industrielobby sich nie wird reinpfuschen lassen wollen, ihre Profite geschmälert zu bekommen. Solange die noch einen Tropfen Öl mehr verkaufen, der in klimakillenden Benzinkutschen verbrannt wird, werden sie nicht freiwillig aufgeben, Öl zu fördern und Autos zu bauen, individuell gefahrene Autos, dreihundert Meter zur nächsten Bäckerei. Davon leben die. Und suggerieren, es ginge nicht anders, die Umstellung brauche mehr Zeit, weniger Autos bauen würde Arbeitsplätze vernichten, Elektroautos wären ja auch umweltschädlich mit den Batterien …
    Vor so einer Haltung in Politik und Industrie resignieren wir. Und leben wie gehabt, in der bequemen Verbraucher – Welt, die so praktisch für uns eingerichtet wird.
    Plastik-Wegwerfartikel werden so lange im Übermaß produziert, bis man es verbietet. Der „Otto Normalverbraucher“ macht sich leider zu wenige Gedanken und kauft mal schnell noch eine Tüte dazu, einen „Coffee-to-Go“ im Wegwerfbecher, eine Cola in Dosen, obwohl auch Flaschen gäbe, und nicht nur Plastikflaschen, aber iihh, nee, die sind doch zu schwer.
    Ach, die armen Tiere. Natürlich tun sie einem auch leid. Aber die Wildnis ist zu weit weg. Zu wenig bewusst ist den Menschen, dass unser Waldstück um die Ecke kein schönes Naturparadies ist, wo die Welt eben doch noch in Ordnung sei, obwohl es die grünen Blätter, die frische Luft und die paar Schwebfliegen dem Sonntagsjogger vorgaukeln. So schlimm kann’s also doch gar nicht sein…
    Die Leute wissen nicht mal, dass dieses Stück Wald in den meisten Fällen ohnehin menschengemachtes Kulturland ist, Primärwald gibt’s in Deutschland nur noch in ein paar Ecken im Bayrischen Wald. Und sie wissen nicht, wie selbst diese Kulturwälder aussehen müssten, damit man sie als halbwegs gesund bezeichnen kann.
    Ende der 70er Jahre ging der Protest gegen das Waldsterben los, die Fabrikschlote säuerten mit ihrem ungefilterten Qualm den Regen. Das Waldsterben war so eklatant sichtbar, wie auch die umkippenden Seen und Flüsse, dass die Politik schließlich reagiert und den Industriebetrieben per Gesetz Filteranlagen für Abgase und Abwässer verschrieben hat.
    Seitdem hat das Umweltbewusstsein zugenommen, in der Bevölkerung, in der Politik, in der Forstwirtschaft usw., die Wälder haben sich erholt und werden seitdem „naturnäher“, die Artenvielfalt fördernd bewirtschaftet. Statt monotoner Nadelholzkulturen gibt es mehr und mehr Mischwälder. Die Menschen sortieren ihren Müll, verzichten auch mal auf die Plastiktüte (zumal die Dinger neuerdings was kosten …), bedauern es kaum, dass es kaum noch Bier in Aludosen gibt, … Wir sind doch schon umweltbewusster. Wir tun doch schon was.
    Dass wir noch wesentlich mehr tun könnten und müssten, ist die eine Sache. Aber wie gesagt, angesichts der schieren Größe der Katastrophe, die uns da entgegenrollen soll, verharren wir in Schreckstarre und beruhigen unser schlechtes Gewissen mit dem Gedanken „ist doch eh alles zu spät“ – „egal was ich tue, es wird nichts mehr groß ändern“.
    Die andere Sache ist die Politik. Kein Wunder, dass wir politikverdrossen werden, bei diesem Lobby-gemästeten Haufen korrumpierter Krawattenträger ohne Mumm. Die sitzen da in ihrem 709-Personen-Club im Halbkreis in Berlin und was tun sie? Nicht mal mehr hitzig debattieren. Lauwarme Beschlüsse durchwinken, die nicht wirklich was bringen und den Riesenbetrug, zum Beispiel der Autolobby, auch noch fördern.
    Und wenn der Skandal der Dieselaffäre ans Licht kommt, sich das Unschulds-Deckmäntelchen umwerfen und wiederum die Autolobby hofieren, den dummen Kunden die Zeche zahlen lassen.
    Und weil sie alle die gleichen Anzüge über ihren Bäuchen und die gleichen Parolen in ihren Mündern tragen, wählt man eben gar nicht mehr. Davon profitieren dann die Populisten, die von Protestlern gewählt werden, die an dieser Politik auch schon verzweifelt sind, aber aus anderen Gründen. Protestler, die sich erzählen lassen, sie würden immer nur belogen (auch den Klimawandel, den gibt’s gar nicht), und man wolle ihnen nur immer ans Portemonnaie, und sie klein halten, und die anderen groß machen. Die „Anderen“, die Profiteure, die Schmarotzer, die Fremden, die herkommen und „unser Land“ ausbeuten.
    Ja, es gibt Leute, die „unser Land“ ausbeuten. Unsere ganze Welt, wenn‘s geht. Das sind aber nicht gerade die, auf welche diese Populisten mit dem Buh-Finger zeigen. Das sind andere. Wohl eher „Die da oben“…, wie man schön verallgemeinernd und anonymisierend die Schuldigen an all der Misere nennt.
    Und es gibt uns alle, die zuschauen. Alles läuft weiter wie bisher. Und die Tiere sterben aus. „Aber hört eigentlich überhaupt jemand zu?“, fragt der Reporter.
    Doch, doch, wir hören zu. Wir hören und sehen das alles. Die Prognosen. Das ganze Ausmaß der angekündigten Katastrophe. Was sollen wir aber, verdammt noch mal, machen?
    Die Kinder machen’s uns vor. Die haben noch Mumm. Die haben noch Visionen. Und Angst um ihre Zukunft. Ihre Zukunft, die wesentlich länger ist als unsere. Wenn die Katastrophe es ihnen überhaupt erlaubt, diese Zukunft tatsächlich noch um so viel länger zu erleben.
    Sie gehen auf Demos, weltweit: „Fridays for Future“. Wohlgesonnene Politiker heißen das sogar gut und verteidigen diese Ambitionen, während andere das nur als „organisiertes Blaumachen“ beschimpfen.
    Nein, es ist wirklich kein Blaumachen. Es ist ein verzweifelter Versuch der jungen Generation, die sonst kein anderes Druckmittel hat. Die nur auf sich, ihre Sorgen und ihren Wunsch, etwas zu ändern aufmerksam machen können, wenn ihr Signal groß genug ist, um überhaupt wahrgenommen zu werden.
    Aber auch der Wind ist schon wieder abgeebbt. Zumindest in den Medien. Leider. Wo ist die Presse? Sie müsste weiterhin, jeden Freitag, ohne Unterbrechung diese Initiative begleiten, auf Seite eins bringen. In die Abendnachrichten. Jeden Tag.
    Denn es ist eine der wenigen Initiativen, die überhaupt versucht, mehr zu erreichen als lauwarme Kompromisse. Die aufrütteln will. Die die Politiker bewegen will, etwas mutigere, ja endlich einmal richtig mutige Entscheidungen zu treffen. Die alle Bürger aufrütteln will, mitzumachen. Auch freitags zu streiken. Jeden Freitag. Für die Bienen. Gegen die weitere Zulassung von Glyphosat. Für das Verbot von Plastik-Wegwerfartikeln. Gegen das Aussterben der Wale, die den Plastikmüll verschlucken, weil sie ihm schon gar nicht mehr davon schwimmen können. Für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und des Radwegenetzes. Gegen weitere Herstellung, Verkauf und Zulassung von Autos mit Verbrennungsmotoren.
    Es gibt Alternativen. Es ist möglich, die Industrie umzuorientieren, nachhaltig Energie zu erzeugen, den CO2 – Verbrauch zu senken, Tierarten zu erhalten. Habt den Mut, rufen diese Schüler jeden Freitag, habt den Mut, es zu tun. Politiker, ordnet endlich an, was dafür nötig ist! Industrielle, stellt eure Produktion um! Bauern, verzichtet auf Monokulturen, Massentierhaltung und giftige Chemiekeulen. Händler, stellt umweltfreundlich hergestellte und verpackte Waren in Eure Regale! Verbraucher, gewöhnt Euch umweltfreundlichere Verhaltensweisen an!
    Sie rufen es immer noch jeden Freitag, aber schon jetzt hört sie kaum noch einer. Weil die Presse sie auch schon nicht mehr hört. Die Presse, die zwar auch immer wieder mal zwischen anderen Artikeln, auf das Artensterben und den Klimawandel hinweist. Und in machen dieser Artikel erstaunt fragt „Aber hört eigentlich überhaupt jemand zu?“
    Aber um wirklich gehört zu werden, müssten diese Meldungen jeden Tag auf Seite eins erscheinen. So lange, bis es jeder hört. So lange, bis sich etwas tut.

  3. sc
    schreibt am 4. Juli 2019 09:55 :

    Artensterben und weitere Schäden der Ökosysteme sind nur durch ein massives Reduzieren der Produktion aufzuhalten. #degrowth, Wachstumskritik, Wachstumswende und Wirtschaftsschrumpfung jetzt sofort! Es soll nur noch produziert werden, was wirklich gebraucht wird. Verschwendung kann sich niemand mehr leisten.

    https://sensiblochamaeleon.blogspot.com/2018/12/wozu-neuproduktion-wirtschaftsschrumpfu.html

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