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Supergeil ist anders, Edeka

11.01.2019, von

Edeka wirbt für seine Lebensmittel mit einem ziemlich coolen Video unter dem Motto „supergeil“. Schön wäre es freilich, wenn Werbung und Wirklichkeit näher zusammen liegen würden. (Nachtrag: offenbar tun sie das inzwischen, siehe neuerer Blogeintrag.) Greenpeace will am 12. Januar in 56 Städten vor Edeka-Märkten für mehr Tierschutz demonstrieren. Die Begründung:

Gegen die Weigerung von Edeka, sich für eine bessere Tierhaltung von Schweinen einzusetzen, demonstrieren Greenpeace-Ehrenamtliche vor Edeka-Filialen in 56 Städten. Für das Fleischangebot bei Edeka werden Tiere häufig unter Bedingungen gehalten, die gegen das Tierschutzgesetz verstoßen (Link zum Rechtsgutachten: http://gpurl.de/nWttn). Diese Haltungsbedingungen verschweigt Edeka seinen Kunden. Darüber informieren die Umweltschützer vor Supermärkten unter anderem in  München, Stuttgart, Hamburg und Berlin (Liste unter https://act.gp/2H1SIuv). Außer Edeka kennzeichnen bereits alle großen Supermarktketten, wie die Tiere großgezogen wurden, deren Fleisch sie verkaufen.  „Lidl, Aldi und Rewe sind vorangegangen und zeigen, dass Transparenz möglich ist. Edeka hingegen speist seine Kunden mit vagen Versprechen ab, an der Kennzeichnung zu arbeiten”, sagt Lasse van Aken, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace. „Als Marktführer sollte Edeka schnellstmöglich eine Haltungskennzeichnung einführen.”

Wenn überhaupt Fleisch essen, dann aus so guter Haltung als irgend möglich. Das zuallermindest sind wir den Tieren schuldig.

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