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Luftverschmutzung – „weiter so“ wird immer schwieriger

15.02.2017, von

Stuttgart, Mainz und viele andere Städte – wir haben da ein Problem. Dreck in der Atmosphäre. Feinstaub. Und: Zuviel Stickoxid in der Luft, vor allem NO2. Schlimm vor allem für Asthmatiker, weil die Bronchien verengt werden können. Nicht lustig. Die Ursachen sind bekannt:

40 Prozent der NO2-Emissionen stammen aus dem Verkehr, davon wiederum werden etwa 80 Prozent von Dieselfahrzeugen verursacht.

Wobei von den fast zwei Dritteln Emissionen aus Nicht-Verkehrs-Quellen seltener die Rede ist, weil in Ballungsräumen halt der Verkehr die Hauptursache ist. Aber lohnen würde sich ein Blick auf die Feuerungsanlagen für Kohle, Öl, Gas, Holz und Abfälle allemal. Nur Passivhäuser sind fein raus. Ob ein Dieselfahrverbot für Städte kommt? Das wäre schon eine drastische Maßnahme. Aber von Betroffenheitsanalysen allein wird die Luft halt nicht sauberer.

Quelle: EU zu Luftverschmutzung: Letzte Warnung für Deutschland | tagesschau.de

Kommentare zu „Luftverschmutzung – „weiter so“ wird immer schwieriger“

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  1. Kerstin
    schreibt am 17. Februar 2017 18:15 :

    Jepp, von Analysen allein wird die Luft nicht sauberer! Hoffen wir, dass sich tatsächlich was tut.

    In Stuttgart zumindest zeigt sich, dass „Bewusstsein schaffen“ als Maßnahme keine ernst zu nehmenden, positiven Auswirkungen auf die Luftqualität hat. Der letzte „Feinstaub-Alarm“ ging grade letzte Nacht zu Ende. Am Wochenende startet schon die nächste Runde. Super, ne?

    Viele Grüße,
    Kerstin

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