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Immer weniger schwimmende Schillerlocken

12.05.2014, von

Fast ein Drittel aller 1700 untersuchten Fisch- und anderer Meerestierarten sind gefährdet und stehen deshalb auf der neuen Roten Liste des Bundesamts für Naturschutz. Darunter sind auch Fische wie der Dornhai (aus dessen Flossen Bauchlappen leider immer noch die sogenannten Schillerlocken hergestellt werden).

„Die Situation der Knorpelfische wie Dornhai und Glattrochen ist kritisch und hat sich weiter verschärft“, so BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. Eine Hauptursache für deren Rückgang sei die nach wie vor viel zu hohe Fischereiintensität mit Grundschleppnetzen, die selbst in den Meeresschutzgebieten weitgehend unreguliert stattfindet.

Möglicherweise ist der Zustand der Tierwelt in den Meeren aber sogar noch deutlich schlechter, weil den Experten nur unzureichende Informationen zur Verfügung stehen. Nicht schön.

via BfN: BfN stellt neue Rote Liste der Meeresorganismen vor.

Kommentare zu „Immer weniger schwimmende Schillerlocken“

Es sind 2 Kommentare vorhanden. Ich möchte einen Kommentar verfassen.

  1. M. Fischer
    schreibt am 21. Mai 2014 20:19 :

    Aber Herr Weiß – SWR-Fachredaktion Umwelt und Ernährung – Schillerlocken sind die geräucherten Bauchlappen des Dornhais, nicht die Flossen.

    • Axel
      schreibt am 21. Mai 2014 21:03 :

      Wohl wahr. Danke für den Hinweis. Macht freilich für den Dornhai keinen Unterschied. 🙁

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