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Schwarzwaldfelsen als Riesenbatterie?

23.12.2013, von

Energie zwischenspeichern, warum nicht mit gigantischen Steinblöcken? Ein Professor aus Baden-Württemberg meint: das geht.

Die Lageenergie großer Felsmassen, die hydraulisch angehoben werden, scheint eine aussichtsreiche Möglichkeit zur Lösung des Problems zu sein.

Wir hatten auf Heindls Idee schon mal hingewiesen, das Umweltbundesamt hat jetzt einen ausführlichen Podcastbeitrag zum Felsspeicher ins Netz gestellt. Heindl selbst skizziert das faszinierende Projekt sehr anschaulich:

via Energiespeicher für das Zeitalter der erneuerbaren Energien.

Es wird höchste Zeit, für das steigende Angebot Erneuerbarer Energien bessere Speichermöglichkeiten zu finden. Denn inzwischen liefern die Erneuerbaren selbst im tiefsten Winter eine Menge Strom, schreibt die Agentur für Erneuerbare Energien heute:

Die stetig wachsende Zahl an Erzeugungsanlagen auf Basis Erneuerbarer Energien liefert während der kürzesten Tage des Jahres einen deutlich sichtbaren Stromanteil. Selbst die von Wetter und Tageszeit abhängigen Sonnen- und Windenergieanlagen tragen ihren Teil dazu bei – das zeigt zum Beispiel der Blick auf das Vorjahr: Photovoltaikanlagen und Windräder speisten am 20. und 21. Dezember 2012 zu mittäglichen Lastspitzenzeiten (Zeiten mit höchstem Stromverbrauch) mehr als zehn Gigawattstunden in das Netz ein. Beide Technologien ergänzten sich dabei hervorragend. So löste der Windstrom die zur Mittagszeit naturgemäß starke Photovoltaik ab und trug am frühen Abend allein mit bis zu 12 Gigawattstunden zur Stromversorgung bei. Unterstützt wurden Wind und Sonne zusätzlich durch Wasserkraft und Biomasse. Zusammengenommen erreichte das Quartett an den beiden kürzesten Dezembertagen 2012 zeitweilig einen Anteil von rund 25 Prozent an der nachgefragten Strommenge.

Und wer bis hierher gelesen hat, bekommt jetzt zur Belohnung noch einen Weihnachtsgruß: Machen Sie sich ein paar schöne, ruhige und nachhaltige Feiertage! Und falls mich nicht im Urlaub ein Bloganfall überkommt, dann bis nächstes Jahr, kommen Sie gut ‘rüber. Man liest sich.

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