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Schlamperei bei Erdgasförderung fördert den Klimawandel

02.04.2012, von

Als ob’s den Klimawandel nicht gäbe und wir zuviel fossile Energieressourcen hätten, lassen wir treibhauswirksames Erdgas im großen Stil in die Atmosphäre entweichen:

Es gibt in der Nordsee beispielsweise ein weiteres Gasleck, das etwa halb so groß ist, wie das an der Elgin-Plattform und bereits seit 22 Jahren unkontrolliert Gas freisetzt. Dieses Leck konnte in der Vergangenheit nie gestopft werden und das wird vermutlich auch in Zukunft nicht geschehen. Das heißt: Solange vor Ort Gas existiert, wird dieses durch das Leck entweichen. Insgesamt wird im Nordseebereich durch Arbeitsprozesse oder kleinere Fehler etwa doppelt so viel Gas an den Plattformen frei, wie jetzt durch das Leck an der Elgin-Plattform.

Das heißt: Seit 22 Jahren strömt allein aus dem einen hier genannten Leck  jährlich soviel Treibhausgas in die Atmosphäre wie die Hälfte aller baden-württembergischen Kühe pro Jahr freisetzt. Der Unterschied: die Kühe können ihren Gasausstoß nicht stoppen, selbst wenn sie wollten.

via Leck auf „Elgin“-Plattform in der Nordsee: Ungewollter Gasausstoß fast schon Alltag – Wissen :: Umwelt | SWR.de.

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