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Genböckchen aus der EU gärtnert jetzt mit Genpflanzen

21.12.2011, von

Alle reden über den Bundespräsidenten und seine Beziehungen zur Wirtschaft, aber Wulffs Revier ist überall. Zum Beispiel in der EU. Etwa in der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA. Die Kritik von NGO wie Testbiotech brachte den Europäischen Bürgerbeauftragten P. Nikiforus Diamandouros jetzt dazu, unzureichende Regeln gegen Interessenskonflikte bei der EFSA anzumahnen. Das Problem hat einen Namen:

Dr. Suzy Renckens war bis 2008 bei der EFSA Leiterin der Abteilung, die für die Risikobewertung gentechnisch modifizierter Organismen zuständig ist. Nur zwei Monate nach Beendigung dieser Tätigkeit wechselte Renckens zu dem Agro-Unternehmen Syngenta, das eben solche gentechnisch modifizierten Pflanzen herstellt wir berichteten.

Ein Schuft, der Böses dabei denkt.

Damit verabschiede ich mich übrigens bis ins Neue Jahr. Danke fürs Lesen, danke auch für die Geduld! Die zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen Einträgen sind länger geworden. Seit wir im Sommer einen Hackerangriff auf unseren Blog hatten, können wir aus Sicherheitsgründen nicht mehr so bloggen wie zuvor. Eine Änderung ist auch derzeit nicht in Sicht. Statt täglicher Einträge, wie in den letzten vier Jahren, wird’s wohl eher künftig auf wöchentliche Anmerkungen hinauslaufen.  Und die Freigabe von Kommentaren dauert leider auch länger, eigentlich ein Unding für einen Blog, ich weiß, geht aber gerade nicht anders. Mal sehen, was 2012 bringt. Bis dahin, schöne Feiertage, Guten Rutsch! 🙂

via LobbyControl | Europäischer Bürgerbeauftragter kritisiert Umgang mit Interessenkonflikten bei der EFSA.

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