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Norwegische Geheimniskrämerei um abgeschlachtete Elefanten

19.08.2011, von

Ausgerechnet Norwegen gehörte zu den Staaten, die dieser Tage die Weltöffentlichkeit in Form engagierter Nicht-Regierungsorganisationen und Journalisten ausschlossen aus den Verhandlungen im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (Cites) über Elefantenwilderei:

The vote was proposed by Kuwait. Botswana, Iran, Colombia, Costa Rica, Dominica and Norway all voted in favor of sending the SSN away. On the other side Australia, Bulgaria, Democratic Republic of Congo, Kenya, Ukraine, the UK and the US opposed the measure.

Die NGO waren zurecht sauer, auch wenn sie nur einen Tag lang ausgesperrt wurden. Was gibt’s in einer Sitzung der Elefanten-Kommission von Cites so Geheimnisvolles, was sie nicht erfahren sollten? „Pro Wildlife“ etwa vermutet, dass „einige Regierungen ihre Verantwortung für die Eskalation der Wilderei verbergen“ wollten. Auf der Tagesordnung der Sitzung stand nämlich noch ein „Entscheidungsmechanismus für zukünftigen Elfenbeinhandel“. Seit der Elfenbeinhandel nicht mehr vollständig verboten ist, hat nach Angaben der NGO die Wilderei von Elefanten in Afrika massiv zugenommen. 2007 hatte China die Erlaubnis erhalten, „einmalig“ aus Südafrika legal Elfenbein einzuführen.

via Conservation groups kicked out of CITES debate on elephants.

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