. .

Greenpeace will Nationalpark Pfälzerwald

12.04.2011, von


GeoTagged, [N50.00819, W8.26336]

Der Pfälzerwald sollte mehr Naturschutz ermöglichen, fordert Greenpeace. Dazu sollte ein Nationalpark eingerichtet werden. Es wäre der erste in Rheinland-Pfalz. Mehr zu den Ergebnissen einer Pressekonferenz heute in Mainz und zu den bundesweiten Forderungen für mehr Waldschutz gibt es hier von den Kollegen der Landesschau Rheinland-Pfalz aktuell.

Kommentare zu „Greenpeace will Nationalpark Pfälzerwald“

Es sind 3 Kommentare vorhanden. Ich möchte einen Kommentar verfassen.

  1. Schreiber Markus
    schreibt am 15. November 2011 18:41 :

    Hallo, da mich ja der Nationalpark Pfälzerwald leider voll erwischen wird , wollte ich mal einige Fakten nennen die mich und noch über 50% aller bewohner enorm belasten. 2008 haben wir uns ein Haus gekauft und uns entschieden weg vom Öl und für eine Holzheitzung. Und jetzt? falls der Park wirklich kommen sollte darf ich kein Holz mehr machen ! Und jetzt ? Natürlich könnte ich mir wieder eine Ölheitzung kaufen . Aber wer bezahlt mir das ? Haus gekauft 5 Personen ein Verdienst ! Denke nicht das mir die ideeengeber zu dem Park Geld dafür geben. Meine Eltern arbeiten beim Forst die ja dann zu 100% ohne Arbeit wären. Und glaubt nicht das sich unser „super Familienfreundlicher staat“, was ich schon des öffteren erfahren, durfte sich darum kümmert was aus den kleinen Leuten wird. Und da es in unserer Region eh nicht viel Arbeitsplätze und viele von der Holzwirtschaft leben zieht sich das wie ein roter Faden durch unsere Region . Holzfuhrunternemer , Sägewerke , Forstgeschäfte,usw. Also BITTE ich Sie das Projekt nochmals zu überdenken weil das für unsere Region ein kopfschuss wäre. Mit freundlichen Grüssen aus Fischbach

  2. Maria Giehl
    schreibt am 21. November 2011 15:20 :

    Hallo,
    Nationalpark hin oder her – auf jeden Fall sollte die einzigartige Natur und Landschaft im Dahner Felsenland geschützt werden. Ich verstehe die Befürchtungen der Anwohner, kein Holz mehr schlagen zu dürfen; aber dafür lässt sich bestimmt eine für alle vertretbare Lösung finden. Viel wichtiger finde ich, dass kein Wald mehr abgeholzt wird um z.B. Photovoltaikanlagen zu errichten (wie derzeit in Fischbach geschehen). Für Solarstrom gibt es bestimmt genügend andere Flächen z.B. entlang von Autobahnen, bereits vorhandenen Industrieflächen, Dächern pp.. Auch beim Ausbau der B10 wird dermaßen in die Landschaft eingegriffen (ganze Berge werden versetzt, Felsen weggesprengt). Immer wieder werden private Baugenehmigungen erteilt, die die Abholzung des Waldes bis fast zur Bergspitze und an die Felsen heran erlaubt. Den Anwohnern sollte doch bewusst sein, wie einzigartig schön diese Landschaft noch ist. Die steigende Touristenzahl bestätigt dies doch.
    Wir in Deutschland sollten Vorreiter für den Umweltschutz sein, denn wenn man die Welt mit offenen Augen bereist hat, weiß man zu schätzen, wie man hierzulande noch leben kann. Ich bin aus der Stadt hier ins Dahner Felsenland gezogen und kann nur hoffen, dass die Natur hier so bleibt und auch die Nachwelt diese noch so vorfindet.
    Maria, 41 J. Fischbach

  3. Wolfgang
    schreibt am 3. Dezember 2011 09:52 :

    Vorsicht Nationalpark!
    das sollte das Motto der Menschen in der Region sein! Statt dessen wollen Grüne, Greenpeace, Bund, Nabu und nicht zu vergessen: Kommunalpolitiker, die sich vor Abgang noch ein Denkmal setzen möchten, ein Projekt durchziehen, das ihnen naturideologisch in ihr Konzept passt. Vielfach getragen von Kreisen, die weder hier leben noch einen engen Bezug zur Gegend hier haben. Am Ende stehen Fremdbestimmung und Verbote! Wir haben jetzt schon genug Bürokratie.
    Wolf

Schreibe einen Kommentar

*

Blogeinträge

Häufige Stichworte

 

Der SWR ist Mitglied der ARD.

Impressum | SWR ©2019