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Mit Hohlkugeln Strom speichern

05.04.2011, von

Warum immer neue oder höhere Stauseen für Pumpspeicherwerke bauen, um überschüssige Windenergie (statt bisher Atomstrom) zu speichern? Diese Umweltzerstörung muss nicht sein, oder? Gigantische Granitstempel, die sich heben und senken lassen, könnten Strom „zwischenlagern“. Diese Idee hatte ein Professor aus Furtwangen im Schwarzwald. Eine andere Variante kommt jetzt aus Frankfurt:

Mit Hilfe einer tief im Meer installierten Hohlkugel soll volatiler Wind- und Sonnenstrom gespeichert werden.

Eine Kugel mit 100 Meter Durchmesser in der 4 km tiefen Biscaya versenkt, könnte fünf Millionen Kilowattstunden speichern, schlägt u.a. ein emeritierter Kernphysiker vor,  Prof. Horst Schmidt-Boecking aus Frankfurt. Der Druckunterschied zwischen Kugelinnerem und Tiefsee könnte Turbinen antreiben. Faszinierende Idee. Vor allem wenn ich an das entstehende Vakuum im Inneren der Kugel denke und die damit verbundenen Kräfte. Bisher einziger Haken des Systems: der  ausführliche Artikel dazu in der FAZ ist am 1. April erschienen.

viaIn der Tiefe der Meere: Hohlkugeln speichern überschüssigen Windstrom – Umwelt & Technik – Technik & Motor – FAZ.NET.

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