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Vier Böcke im Garten der EU-Lebensmittelsicherheit?

10.03.2011, von

Es gibt neue Vorwürfe an die Adresse der EFSA. Die oberste EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA  steht schon länger in der Kritik. Einerseits berücksichtigt sie zu wenig ökologische Auswirkungen etwa von gentechnisch veränderten Pflanzen, wird ihr vorgeworfen. Und dann gibt es immer Zweifel an der Unabhängigkeit der EFSA.  Erst ging es um die Präsidentin Diana Bánáti, jetzt kommen Vorwürfe gegen vier Mitglieder des Vorstands hinzu. Die NGO „CEO“ hält ihnen massive Interessenskonflikte vor.

Corporate Europe Observatory CEO has discovered that three EFSA board members are advisors for Big Food companies, working through industry-funded think tanks which aim to manipulate political and scientific debate concerning food risks. A fourth member of the board is director of a fund which has shares in a company selling GM feed.

Danach ist Milan Kovác wissenschaftlicher Berater eines von der futtermittelindustrie gesponsorten Thinktanks. Matthias Horst war 35 Jahre lang Lobbyist der deutschen Lebensmittelindustrie, Jirí Ruprich saß im tschechischen Danone Institut und Piet Vanthemsche ist Mitglied des europäischen Bauernverbands COPA und arbeitet für einen Fond, der Anteile einer Gentech-Firma hält.

Wirklich unabhängig klingt das nicht.

viaEFSA: conflicts of interest on board

Kommentare zu „Vier Böcke im Garten der EU-Lebensmittelsicherheit?“

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  1. Hohes Haus
    schreibt am 13. März 2011 21:12 :

    Unfassbar wie diese Lobbyisten maipulieren und die Volksvertreter um den Finger wickeln. Mich würde interessieren, wie viel Geld der Allgemeinheit dadurch verloren geht..

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