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Mehr Transparenz gegen Ressourcenmissbrauch in Afrika

11.02.2011, von

Weltsozialforum 2011Das Weltsozialforum 2011 ist zu Ende. Die Delegation des deutschen Evangelischen Entwicklungsdienstes EED ist zufrieden. Das Treffen in Dakar sei ein klares Bekenntnis zu mehr Demokratie und dem verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen Afrikas gewesen.

Die afrikanischen Zivilgesellschaften forderten mehr Transparenz von den eigenen Regierungen. So wolle man beispielsweise genau wissen, was in den Verträgen mit der EU-Grenzsicherungsagentur Frontex oder internationalen Fischereikonzernen stehe und wem sie nützten.

Das ist alles ganz prima. Ich fürchte nur, dass sich jenseits von Afrika und einigen engagierten Kollegen und Programmen keine Sau für Afrika und die etwas komplizierteren Zusammenhänge zwischen Rohstoffen und Konzernen interessiert hat. Klar, Ägypten, sowas „geht“ natürlich – bad news are good news. Wen interessiert da schon Fischfang…
Quelle: Weltsozialforum 2011 setzt Zeichen gegen ungehemmten Ressourcenmissbrauch

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