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Kein Schutzgeld für Schildkröten

09.02.2011, von

Der brasilianische Ölkonzern Petrobras will drei großen Artenschutz-Forschungsprojekten die bisherigen Unterstützungen streichen. Eines davon, das Projeto Tamar in Nordostbrasilien, habe ich vor einigen Jahren besucht. Mit viel Mühe versuchen dort die Biologen und ihre Helfer den bedrohten Meeresschildkröten zu helfen, die Tiere weiter zu erforschen und ihren Bruterfolg zu verbessern. Es wäre jammerschade, wenn die dicht machen müssten, weil ihnen der Hauptsponsor die Mittel streicht.

O motivo é a falta de repasse de verbas da Petrobras, principal patrocinadora de suas atividades. Situação semelhante atravessam três outras organizações de pesquisa de animais marinhos: a Fundação Mamíferos Aquáticos, o Projeto Golfinho Rotador ambos em Pernambuco e o Projeto Tamar, na Bahia.

Insgesamt sind von den gekürzten Haushaltsmitteln vier Organisationen betroffen, die mit Meerestieren forschen und arbeiten, darunter auch eines, das gestrandeten Walen hilft. Das hängt mit über der Hälfte seines Etats am Tropf der Petrobras. Erstaunlich eigentlich, dass der halbstaatliche Konzern mit knapp 130 Milliarden US-Dollar Umsatz so knapp bei Kasse sein soll. Aber vielleicht müssen die die zehn Milliarden US-Dollar zurück zahlen, die ihnen die USA vor zwei Jahren zur Ausweitung ihrer Tiefseebohrungen (sic!) geliehen haben. Obwohl: erst im September hat Petrobras über eine Kapitalerhöhung satte 70 Milliarden Dollar eingenommen.

Quelle: Sem Petrobras, Instituto Baleia Jubarte suspende pesquisa.

Kommentare zu „Kein Schutzgeld für Schildkröten“

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  1. Breflon
    schreibt am 13. Februar 2011 00:46 :

    Ich kann ihnen da nur zustimmen, es gibt kaum ein anderes Tier was mehr geschützt werden sollte.
    Egal welche Tiere man sollte sie nicht Ausbäuten.

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