. .

Artensterben jetzt besser untersucht

22.12.2010, von

Jeder Dollar, der auf diesem Planeten verdient werden kann, wird verdient. Und das sofort. Mehr Erkenntnis braucht es  letztlich nicht, um das Artensterben zu erklären. Die Vereinten Nationen sehen das anders. Sie haben jetzt eine Expertengruppe zur Erforschung der Artenvielfalt geschaffen. Vorbild ist der Weltklimarat.

Die Forschungsplattform für Biodiversität und Ökosysteme IPBES soll Regierungen in aller Welt mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über Biodiversität versorgen.

Als ob das unser Problem wäre, das wir zuwenig wissen. Das Problem ist die fehlende Umsetzung der Erkenntnisse. Und die wird durch das neue Gremium wohl kaum voran gebracht, auch wenn seine Einrichtung als großer Erfolg der jüngsten UN-Naturschutzkonferenz in Nagoya gefeiert wurde.

Quelle: UNO schafft Expertengremium zur Erforschung von Artensterben

Kommentare zu „Artensterben jetzt besser untersucht“

Es ist ein Kommentar vorhanden. Ich möchte einen Kommentar verfassen.

  1. Naturfreund
    schreibt am 4. Januar 2011 11:28 :

    Die Schaffung dieses neuen Gremiums ist m. E. mal wieder einmal mehr ein Spiel auf Zeit. Hört sich eben gut an und der Öffentlichkeit wird auf diesem Weg (scheinbar) vermittelt, „es wird etwas getan“. Doch stellt sich die Frage, ob die Aufzeitspielerei nicht einen Bumerangeffekt nach sich zieht, denn auch in puncto Artensterben es ist bekanntlich nicht fünf vor zwölf, sondern eher viertel nach zwölf!

Schreibe einen Kommentar

*

Blogeinträge

Häufige Stichworte

 

Der SWR ist Mitglied der ARD.

Impressum | SWR ©2019