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Geheimspur der Grauwale

03.12.2010, von

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Ein Team von russischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern hat einen gefährdeten Grauwal markiert und verfolgt jetzt seinen Weg durchs Meer vor der russischen Halbinsel Sakhalin. Es gibt nur noch 130 dieser „Westlichen Grauwale“, so die Weltnaturschutzunion IUCN in einer Pressemitteilung. Darunter sind vermutlich nur 33 gebärfähige Weibchen. Wo die Tiere sich ihr Futter holen ist bekannt, aber ihre Zugrouten und Brutgebiete nicht. Das soll sich mit dem neuen Projekt ändern. Es ist das erste Mal, das ein Tier aus der Population der Westlichen Grauwale eingefangen und markiert wurde. Es ist ein Männchen, um auf keinen Fall eines der wenigen Weibchen zu stressen und zu gefährden. „Flex“ haben die Wissenschaftler den Wal genannt, der erstmals 1997 vor Sakhalin gesichtet wurde.
Seit Oktober wird Flex per Satellit überwacht. 828 Kilometer hat er seither zurück gelegt, meistens knapp vor der Küste. Möglichst ein Jahr möchten die Forscher seinen Spuren folgen, um heraus zu finden, wo die Tiere ihren Nachwuchs groß ziehen. Die International Whaling Commission koordiniert das Vorhaben. Zur Abwechslung mal was Positives von dieser Seite.

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