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Klimawandel trifft Afrikaner

02.12.2010, von

Internationale Agrarökonomen trafen sich in Stuttgart an der Uni Hohenheim, um über dürreresistente Pflanzen oder verbessertes Wassermanagement zu diskutieren.

Eine beunruhigende Erkenntnis: Afrika wird wahrscheinlich am stärksten unter den negativen Folgen des Klimawandels zu leiden haben.

Konkret heißt das: Die Anzahl der chronisch unterernährten Menschen wird durch die Effekte des Klimawandels um etwa ein Fünftel steigen. Alles wie gehabt also, frei nach Heinrich Heine:

Wer hat, dem wird gegeben.

Wer nichts hat, dem wird das Wenige genommen.

Wenn Du aber gar nichts hast, oh Lump, so lasse Dich begraben. Denn ein Recht zu leben haben nur die etwas haben.

Mit konsequenten Vermeidungs- und Anpassungsstrategien könnte es im Grunde gelingen, die Zahl der zusätzlich Hungernden auszugleichen. Aber: entsprechende Maßnahmen würden zurzeit „nur begrenzt“ umgesetzt. Es ist schwierig  angesichts derartiger Meldungen nicht zynisch zu werden.

Quelle: Klimawandel & Landwirtschaft: Afrika wahrscheinlich am schlimmsten betroffen : Universität Hohenheim.

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