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Kehrwoche mit dem Freischneider

29.10.2010, von

Kehrwoche mit dem Freischneider - Copyright Axel Weiss

Dass Menschen mit dem lärmenden Laubbläser arbeiten statt zum Besen zu greifen ist leider inzwischen verbreitet. Aber dass für die Kehrwoche jetzt auch noch kreischende Freischneider herhalten müssen, das ist mir neu. Blatt für Blatt wurde so von der Straße gefegt. Gesehen kürzlich in Veringenstadt auf der Schwäbischen Alb. Natürlich war’s ein Samstag nachmittag.

Kommentare zu „Kehrwoche mit dem Freischneider“

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  1. Energiefox
    schreibt am 31. Oktober 2010 19:09 :

    Stimmt mit den lärmenden Laubbläsern das kenne ich, es ist zum Weglaufen. Bei mir im Emsland wird dann auch noch gerne wöchentlich, oft sogar mit lärmenden Aufsitzrasenmähern, das Straßenbegleitgrün freiwillig von Bürgern abgemäht. Die Stadt mäht aber 2 mal jährlich diese Flächen ab.
    Ordnung muss aber sein, auch wenn dabei unnütz Benzin verschwendet und viel Lärm gemacht wird. Ich sehe Leute von der Stadt auch oft bei mir im Dorf mit solchen Geräten wie im Beitrag. Früher lies man das Grün einfach mehr wachsen oder man nahm Besen und Sense, also es wurde von Hand gemacht. Früher war aber viel mehr natürliches Grün im Dorf. Stimmt da etwa etwas nicht mit unserem Umgang mit der Natur. Ich hab hier im Dorf versucht was zu ändern und zwar, dass das Gras auf öffentlichen Plätzen nicht so oft und so kurz abgemäht wird, weil es auch im Sommer leicht verbrennt und man durch das kurze Abmähen auch öfter mähen muss.

    Habe die Info aus einer Fernsehsendung, dass etwa ca. 4,5 cm Abmähhöhe bei uns in Deutschland gut für das Gras sein soll.

    Habe auch darum gebeten an einer Mauer im Dorf nicht so oft und so kurz zu mähen, damit Wildblumen am Straßenrand eine Chance haben. Dort würden auch Wildblumen wachsen, wenn man sie nur einfach wachsen lassen würde. Ich sehe es an der Mauer, da bleiben manchmal Wildblumen stehen, weil man da schlecht mähen kann. Man drohte mir mit rechtlichen Schritten, weil ich angeblich die Leute belästigte die dort ihre Arbeit verrichteten, mit meinen unfachmännischen Ratschlägen und ich würde sie auch von der Arbeit abhalten. Mein Eindruck Naturvernichtung ist ein Geschäft und da wird man leicht sauer, wenn man Kritik anmeldet, dass es auch mit weniger Arbeit geht und dadurch die Natur sogar profitiert.

    Aber so wie in dem Bericht, so was hab ich noch nicht gesehen, es wundert mich aber gar nicht.

    Gruß Fox

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