. .

Fleisch ist ein Stück Todesstoß

28.10.2010, von

Kuehe auf der Schwäbischen Alb - Copyright Axel Weiß

Den Fleischkonsum hinterfragen. Ja, alter Hut, ich weiß. Trotzdem. Ein unverändert brennendes Problem. Denn die globalen Auswirkungen der Fleischproduktion sind heftig.

Producing meat takes up 70% of the world’s farming land and generates a fifth of all greenhouse gas emissions. It requires around three-and-a-half times as much land to produce a high-meat as a low-meat diet. Given that we’re on course to double meat production by 2050, surely something has to give?

Mehr als zwei Drittel der landwirtschaftlichen Flächen dienen der Fleischproduktion. Die ist wiederum für ein Fünftel aller Treibhausgase verantwortlich. Für Vielfleisch-Mahlzeiten wird dreieinhalb Mal mehr Landfläche benötigt als für die Produktion von Essen mit wenig Fleisch. Stellt sich wirklich die Frage: müssen wir bis 2050 die Fleischproduktion auch noch verdoppeln? Oder sollte sich jeder Einzelne nicht wirklich mal fragen, wieviel er oder sie zum Ressourcenhunger dieses Planeten beiträgt? Naja, fragen wird man ja noch dürfen. Vor allem während der ARD-Themenwoche Ernährung. Denn, frei nach Brecht: Wer seine Lage erkannt hat, wer soll da zu halten sein? 🙂

Quelle: Debate on meat-eating does not cut the mustard | Andy Atkins | Environment | guardian.co.uk.

Schreibe einen Kommentar

*

Blogeinträge

Häufige Stichworte

 

Der SWR ist Mitglied der ARD.

Impressum | SWR ©2019