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Leuchtenramsch kaum nachhaltig

22.10.2010, von

Energiesparlampen – im Prinzip eine gute Sache. Aber eben nicht immer. Denn Billiglampen halten oft nicht das, was sie versprechen. Jetzt freut sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH), eine Verbrauchertäuschung mit Energiesparlampen aufgedeckt zu haben. Eine scheinbar nachhaltige, medienwirksame Kampagne entpuppte sich offenbar als Fake:

„Im Rahmen einer ‚Aktionswoche zur Nachhaltigkeit‘ haben BILD und Rewe Energiesparlampen mit niedriger Energieeffizienz verramscht. Mit falschen Angaben zur Energieeffizienz wurden die Verbraucher getäuscht und zum Kauf niederwertiger Energiesparlampen verleitet.“

Unter dem „Deckmantel des Klimaschutzes“ werde mit solchen den Verbraucher täuschenden Aktionen eine „grundsätzlich positive Technologie wie die Energiesparlampe diskreditiert“, klagt die DUH. Klingt plausibel.

Quelle: Deutsche Umwelthilfe stoppt BILD und Rewe bei irreführender Werbung für Ramsch-Energiesparlampen.

Kommentare zu „Leuchtenramsch kaum nachhaltig“

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  1. Energiefox
    schreibt am 25. Oktober 2010 11:49 :

    Also wie der tolle Bericht es schon sagt Ramsch. Auch die sogenannten guten Energiesparlampen meist schlechtes Licht, Quecksilber auch noch drin. 3 teure Energiesparbirnen haben längst nicht die Zeit geleuchtet wie sie sollten. Ich hab jetzt alle sogenannte Energiesparbirnen mit Quecksilber aus dem Haus, fachgerecht entsorgt. LED wird vermutlich Zukunft haben, aber auch da bis jetzt bin ich nicht von diesen Sparbirnen überzeugt, sind noch zu teuer und die billigen auch haben meist auch ein mieses Lichtspektrum.

    Was ich überhaupt als große Verschwendung ansehe, warum sind die Leuchtkörper (bei den Energiesparbirnen) nicht durch ein Stecksystem von der Elektronik getrennt. War schon mal üblich.

    Stand by vermeiden geht ja meist nicht mehr leicht, weil alle Steckernetzgeräte die ich kenne, keinen Ausschalter mehr haben, wäre viel effektiver jedem Steckernetzgerät sowie allen Elektrogeräten wieder einen leicht zugänglichen Ausschalter zu verpassen. Aber einen Ausschalter der wirklich vom 230 Volt Spannungsnetz trennt, denn Steckernetzteile bleiben oft in der Steckdose, sehe ich bei meinen Neffen.
    Auch Lampen werden durch Ausschalter oft nur am Trafo getrennt und zwar auf der Sekundärseite des Trafos, die Primärseite des Trafos zieht dann dauernd noch Strom aus dem Netz.

    Ich sehe es bei jungen Leuten die schalten Fernseher Playstation, geschweige dann Licht nicht mal mehr aus wenn die ein Zimmer auch für längere Zeit verlassen.
    Gruß Fox

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