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Schrumpfkur statt Wachstum!

14.09.2010, von

Nicht neu, aber immer wieder wichtig: die Auseinandersetzung mit der Legende vom unendlichen Wachstum, das zu Wohlstand führt. Neu: die kritische Auseinandersetzung über „nachhaltiges Wachstum“. Gibt’s nicht, sagt Niko Paech, Oldenburger Wirtschaftswissenschaftler in einem Artikel in „Le monde diplomatique“. Bei Zeit-Online wird Paechs These lebhaft debattiert: Schrumpfen statt Wachstum.

Nachhaltige Entwicklung kann indes nur eine Kunst der Reduktion sein. Deshalb zielt eine Postwachstumsökonomie darauf, Expansionszwänge zu überwinden. Der wichtigste besteht in einem Lebensstil, der vollständig von geldvermittelter und global arbeitsteiliger Fremdversorgung abhängig ist.

Die  Überlegungen zur Postwachstumsökonomie lassen sich noch durch einen Blick auf die Frage ergänzen: Wer verdient derzeit woran am meisten? Und wer hat deshalb das Interesse, an diesen Verdiensten fest zu halten? Antworten könnten erklären, wo die Haupthindernisse für den überfälligen Umbau des Wirtschaftens liegen.

Paechs Thesen: Le Monde diplomatique, deutsche Ausgabe, 10.9.10 Die Legende vom nachhaltigen Wachstum.

Kommentare zu „Schrumpfkur statt Wachstum!“

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  1. sc
    schreibt am 4. Juli 2019 09:37 :

    Genau an diesem Punkt setzen immer noch viel zu wenige Ökonomen und Politiker an.

    https://sensiblochamaeleon.wordpress.com/2009/12/14/beendet-unnotige-arbeit/

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