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Ausrotten hat Tradition

19.08.2010, von

Im Ausrotten waren wir Menschen schon immer gut. Auch schon vor 3000 Jahren. Da gab’s zum Beispiel die Riesenschildkröten der Gattung Meiolania. Zweieinhalb Meter lang. Lecker Beinfleisch. Die lebten viele Millionen Jahre friedlich auf einer kleinen Pazifikinsel der Vanuatus. Dann kamen vor 3000 Jahren erste Menschen auf die Insel. Und es dauerte keine 200 Jahre, da war die Schildkröte ausgerottet, erzählt Prof. Spriggs von der New South Wales Universität. Er hat Knochen der Meiolania-Schildkröte gefunden und untersucht.

„It’s a really lovely example – you have this amazing beast that’s been around for tens of millions of years surviving as a relic population on this island. Then these people arrived and they basically disappear in a couple of hundred years.“

Quelle: BBC News – Giant turtle’s demise the fault of humans, study says.

Kommentare zu „Ausrotten hat Tradition“

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  1. Naturfreund
    schreibt am 21. August 2010 15:03 :

    Das Ausrotten von Tier- und Pflanzenarten ist leider die traurige Gabe der Menschen – in die Natur einzugreifen, mit gravierenden Folgen für das komplexe Ökosystem, da ist der Mensch ganz groß. Bei den Haien sieht dies nicht besser aus, viele Hai-Arten zählen mittlerweile zu den bedrohten Tierarten. Wenn man bedenkt, dass Haie als Urtiere gelten, also schon eine Weile auf unserem Planeten zu Hause sind, kein Glanzstück der Menschheit.

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