. .

Englische Bauern: einsam gestresst

16.08.2010, von

Klingt nicht gut, was die Kollegen der BBC berichten. Steigende Armut im ländlichen Raum treibt vor allem die jungen englischen Bauern in die Krise: Stress und Depressionen nehmen zu. Viele arbeiten hart aber verdienen wenig, hat das „Farm Crisis Network“ ermittelt.

They say the average farm income is lower than the average household income, with some earning just £8,000 a year.

10.000 Euro Jahreseinkommen ist nicht wirklich ein Brüller, erst recht nicht im vergleichsweise teuren England. Und: die zunehmende Mechanisierung und der Zeitdruck hat die Menschen auch zunehmend vereinsamen lassen. Hilftorganisationen wie „Farm Crisis Network“ erhalten rund 3.000 Hilfsanrufe jährlich.

Das ist sicher nicht 1:1 von England auf Deutschland übertragbar, wir sind hierzulande dichter besiedelt. Aber die Tendenz ist als europäische Perspektive wenig erfreulich.

Quelle: BBC – Newsbeat – Young farmers are at ‚risk of depression and stress‘.

Kommentare zu „Englische Bauern: einsam gestresst“

Es ist ein Kommentar vorhanden. Ich möchte einen Kommentar verfassen.

  1. Andrea
    schreibt am 16. August 2010 20:48 :

    Danke für diesen Blogbeitrag. Es ist so wichtig aufzurütteln und immer wieder darauf hinzuweisen, dass in unseren Systemen etwas nicht stimmt und beileibe nicht nur in England. Von Frankreich hört man, dass die Selbstmordrate unter Bauern sehr hoch ist.
    Wie hart die Arbeit der Bauern ist, davon haben wir „Normalsterbliche“ doch gar keine Ahnung mehr…

Schreibe einen Kommentar

*

Blogeinträge

Häufige Stichworte

 

Der SWR ist Mitglied der ARD.

Impressum | SWR ©2019