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Villa für mehr Artenschutz

28.07.2010, von


GeoTagged, [N46.38362, W8.04141]

Der englische Bankier Sir Cassel ließ sich vor 102 Jahren diese Villa mitten in die Walliser Alpen stellen. Die Sommerfrische für Superreiche ist heute ein Naturschutzzentrum. Der Verein ProNatura betreibt hier Aufklärungsarbeit, etwa zur Rolle von Bären und Wölfen im Lebensraum Alpen. Derzeit weht den Naturschützern da ein eisiger Gegenwind. Angeblich haben Wölfe zwei Rinder gerissen – und die erzkonservative Jägerlobby will wieder ungebremst etwa durch Schutzabkommen wie die Berner Konvention Wölfe morden dürfen. Ihre Chancen stehen recht gut, weil auch ein Teil der Bauern hinter ihnen steht.

Kommentare zu „Villa für mehr Artenschutz“

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  1. Energiefox
    schreibt am 31. Juli 2010 15:11 :

    Ich bekomme auch eisigen Gegenwind ab. Versuche seit etwa 2 Jahren das Leute aufhören wöchentlich Straßenränder (Straßenbegleitgrün) mit eigenem Rasenmäher ab zu mähen. Hier im Emsland ist es ich würde fast sagen Volkssport, die Straßenränder so zu bearbeiten. Wildblumen haben keine Chance mehr zu gedeihen. Die Straßenränder werden von den Gemeinden , Städten jedenfalls bei mir im Ort ist es so, 2 mal jährlich schon abgemäht. Dies wöchentliche Abmähen der Straßenränder durch Bürger habe ich in allen Nachbargemeinden gesehen. Sogar ein Waldweg (in der Nähe ein Industriebetrieb) wird hier wöchentlich kahl gemäht. Die untere Naturschutzbehörde kennt diese Sache und missbilligt es, nur es geschieht nichts.

    Mein Mahnen findet bei den Verantwortlichen kein Gehör. Mein Eindruck wir reden gerne über Artenschutz, doch der hört vor der eigenen Haustür auf. Da hört der Spaß auf und unnatürliche Ordnung muss sein.

    Ja die Jägerlobby die auf ihren Fahnen hegen und pflegen geschrieben hat, denen traue ich nicht. Die hatten es nicht mal nötig gehabt mir zu antworten, es ist ein Fasanensterben von denen beobachtet worden, stand in der Zeitung. Lingen (Ems). Ich hatte denen geschrieben es könnte auch daran liegen kaum noch Büsche und Sträucher an Ackerränder.

    So mancher Bauer haut dann noch die letzten kümmerlichen Sträucher an Ackerränder ab.
    Hier an einem großem Acker, wo sogar Bäume und Sträucher abgehauen wurden, habe ich schon Sandstürme erlebt. Hatte es auch einer Behörde gemeldet, nur es waren 30 m kerngesunder Pappeln, bei 50 m wäre ein Schutz möglich.

    Wir brauchen solche Häuser und Erfolg beim Artenschutz.
    Gruß Fox

  2. Energiefox
    schreibt am 7. August 2010 12:33 :

    http://tinyurl.com/2wyfmr7

    Dies Foto zeigt wie es bei mir am Straßenrand aktuell aussieht.
    Das Foto mit den Wildblumen ist bei mir vorm Haus.
    Ich mähe den Straßenrand (das Straßenbegleitgrün) nicht ab, die Stadt mäht schon 2 mal jährlich.

    Das andere Foto so sieht es fast an der ganzen Straße bei mir im Ort aus, weil Bürger wöchentlich freiwillig das Straßenbegleitgrün abmähen. Zum Teil sieht es noch schlimmer aus, weil das Gras bei der Hitze vor kurzem abgestorben war.

    Warum ich immer wieder solche Fotos veröffentliche, weil ich denke hier kann mit ein ganz wenig Vernunft viel erreicht werden?

    Außerdem kann und will es nicht akzeptieren, wie man Wildblumen an Straßenränder mit viel Energieverschwendung und Umweltverschmutzung (giftige Abgase, Lärm), wöchentlich vernichtet.

    Ich hoffe das

    „Die Villa für Artenschutz“

    ein Bewusstsein schaffen kann, wie der Jeder von uns mit einfachen Mitteln viel erreichen kann.

    Ein einfaches Mittel ist die Natur mehr sich selbst zu überlassen. Unsere sogenannte Ordnung ist oft naturwidrig.

    Gruß Fox

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