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Gekommen um zu stechen

21.07.2010, von

Tigermücke - Copyright PD Dr. Andreas Krüger
Vor drei Jahren tauchte die Asiatische Tigermücke in der Oberrheinebene auf. Doch den ersten Eierfunden unweit von Rastatt folgten seither keine Hinweise auf eine weitere Ausbreitung in Deutschland. In Frankreich, der Schweiz und in Italien hat sich die aus Südostasien stammende Stechmücke dagegen fest etabliert.

Das Problem: Sie überträgt hauptsächlich das Chikungunya-Fieber. „Chikungunya“ bedeutet auf Swahili „gekrümmter Mann“. Dieser Name rührt daher, dass der Krankheitsverlauf sehr schmerzhaft für Muskeln und Knochen ist, so dass Betroffene kaum noch gerade gehen können. Wer das überstanden hat, kann aber wieder vollkommen gesund werden.

Na, da haben wir bislang ja noch Glück gehabt. Mal sehen, wie lange das Glück dauert. Tropische Temperaturen wie derzeit sind die besten Voraussetzungen auch für diverse Krankheiten und ihre tierischen Überträger.

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