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Pelikane und Mangroven

10.07.2010, von

In die Baratariabay sind schon ein paar mal Ölflecken hineingetrieben. Gleichzeitig sind die Inseln hier aber wichtige Brutplätze. Ich war mit Wildhütern draußen bei Queen Best Island. Hier kontrollieren sie jeden Tag, denn hier ist einer der größte Brutkolonien des braunen Pelikans.
pelikane
Wir finden nur eine schwache, junge Möve. Aber auch die wird gerettet. Nebenbei. Rund um diese Insel und andere: drei Lagen Ölsperren. Die werden auch immer mitkontrolliert. Auf Bird Island sehen wir schwarze Mangroven. Das ist die nördlichste Stelle, an der sie überhaupt vorkommen. Das Wasser ist gerade extrem hoch. Wenn jetzt Öl käme, dann würde es die kleinen Bäume voll erwischen.

mangroven
Tom McKenzie von der Jagd- und Fischereibehörde macht nebenbei noch Bestandsaufnahme. Für das NERDA-Programm. Wenn es nämlich Schäden geben sollte, dann muss klar sein, wie es vor dem Öl war. Zum Vergleich. Tom erklärt: wenn dann zum Beispiel eine Insel oder Feuchtland verölt wird, dann wird seine Behörde versuchen den Schaden irgendwie in Geld zu beziffern. Keine leichte Aufgabe. Er weiß am Ende reden da eine Schar Wissenschaftler und natürlich einer Horde Rechtsanwälte mit.

Kommentare zu „Pelikane und Mangroven“

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  1. Naturfreund
    schreibt am 20. Juli 2010 21:42 :

    Es bleibt zu hoffen, dass das Ökosystem der Mangroven von den Folgen der Ölpest verschont bleibt. Aber es käme sicher einem Wunder gleich, bei der riesigen und kaum vorstellbaren Menge Öl, die bisher ausgetreten ist.

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