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Wildes Strassengrün in Freiburg

31.05.2010, von

Guerillagardening gibt’s nicht nur in Wiesbaden, auch in Freiburg wird das Straßengrün aufgepeppt. Die Kollegen von DasDing waren bei einer Aktion mit dabei.

Kommentare zu „Wildes Strassengrün in Freiburg“

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  1. Energiefox
    schreibt am 1. Juni 2010 03:05 :

    Also von solchen Aktionen kann ich nur träumen.
    Hier auf dem flachen Land speziell im Emsland und in ganz Niedersachsen, sowie wohl bundesweit herrscht ein anders Denken. Wildblumen die reichlich an Straßenrändern wachsen, werden wöchentlich und zwar freiwillig von ordnungsliebenden Menschen mit eingenem Rasenmäher abgemäht. Ich versuche seit etwa 2 Jahren Aufklärung zu betreiben . Die Stadt Lingen (Ems) hat mir vor kurzem wieder geschrieben sinngemäß .. da kann man nichts machen und es wäre nicht schlimm . Es ist aber wohl schlimm, weil viel Benzin verschwendet wird (man denke an das Ölleck der Bohrinsel vor Amerikas Küste ). Hier brauchte man nur die Bürger aufklären das Grün an Straßenränder doch bitte wachsen zu lassen. Die Stadt mäht 2 mal im Jahr das reicht. Das Makabare aber Verkehersinseln werden mit riesigem Aufwand gepflegt, das heißt mit Blumen bepflanzt. Man schaue mal
    im Internet unter die Stichworte „Energiefox Straßenbegleitgrün“ habe etliche Beiträge geschrieben.

    Die RWE (lässt im Auftrag) die gerne groß Reklame für Umweltschutz macht giften (um sogenanntes Unkraut aus Gehwegen zu befreien) und zwar Jedes Jahr am Speichersee Geeste Lingen (Ems) und mäht jetzt gerade wieder recht breit um die Gehwege das Gras ab. Ca. über einen Meter wird dann überall um die Gehwege das Gras abgemäht. Die schönsten Wildblumen wachsen aber an den Wegen. Es ginge auch wenn man nicht so breit alles abmähen würde. Man sagte mir die Maschinen wären so eingestellt. Das kann man aber andern, wenn man will. Reklame für Naturschutzrevier wird aber gemacht. Ein Schild mit der Bemerkung Naturschutzrevier steht auf dem Deich.
    Also Leute aus Städten es scheint mir Ihr habt mehr Verstand, schaut Euch im Urlaub mal genau die Dörfer an und meckert wenn Ihr uns Döfler dabei erwischt unnatürliche Ordnung an Straßenrändern zu schaffen.

    Hier braucht man solche Aktinonen eigentlich nicht, weil die Natur schon reichlich für schöne Wildblumen an Straßenrändern sorgt,

    Gruß Energiefox

  2. Naturfreund
    schreibt am 1. Juni 2010 11:42 :

    Lieber Energiefox,

    Du bräuchtest bei Dir in der Gegend ein paar Verbündete, die Dich unterstützen. Dann hätte Dein Anliegen mehr Nachdruck. Vielleicht könntest Du genau wie die Freiburger ein wenig „wild gärtnern“ und kämst dann mit anderen Menschen ins Gespräch. Vielleicht kannst Du bei solch einer Aktion Mitstreiter finden. Denn schöne Blumen am Straßenrand oder unter Bäumen, gefallen mit Sicherheit auch noch anderen Leuten auch in Lingen und Umgebung. Ein Versuch wäre es allemal wert.

    Viele Grüsse
    Naturfreund

  3. Energiefox
    schreibt am 1. Juni 2010 12:47 :

    Naturfreund
    hast recht, werd ich versuchen. Ein kleiner Verein will mich unterstützen. Dieser Verein kümmert sich aber mehr um soziale Belange im Dorf. Hier in der Nähe von Lingen (Ems) hatte der Hausfrauenbund vor Jahren Krokusse am Straßenrand gepflanzt, die wurden einfach mit abgemäht. Hier ist das Bewusstsein für Blumen (um Bäume) am Straßenrand mehr als mau. Aber ein Versuch macht klug. Danke für den Tipp.
    Vielleicht ist es ja über den Kindergarten oder die Grundschule möglich an Leute ran zu kommen.

    Gruß Energiefox

  4. Naturfreund
    schreibt am 2. Juni 2010 13:52 :

    Vielleicht solltest Du einmal bei Dir im Ort unter Bäumen und an anderen geeigneten Stellen damit beginnen, Wildblumensamen zu verbreiten. Im Ort sind viele Leute anzutreffen, es werden Dch sicher einige ansprechen, denn es wird sie neugierig stimmen, was bzw. warum Du das machst.

    Dabei kommst Du dann mit den Leuten ins Gespräch und wenn Du den Menschen Dein Anliegen freundlich und anschaulich näher bringst, auch über Artenvielfalt berichtest, die ja unter dem Einwirken des Menschen auf die Umwelt sichtbar zu leiden hat, könntest Du weitere Mitstreiter gewinnen. Zumindest kannst Du das Bewusstsein dafür fördern, und wer weiß, was sich daraus alles ergibt. Du könntest auch Vorträge halten oder an Schulen herantreten, Pflanzaktionen mit Schülern starten, oder verschenke ein paar Tütchen mit Wildblumensamen an den Schulen und Kindergärten in Deiner Gegend. Kinder und Jugendliche sind bestimmt daran interessiert, auch wie sich ihr Gepflanztes mit der Zeit entwickelt. Das wären meine Vorschläge, wo Du ansetzen könntest.

    Gruß Naturfreund

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